#241 fast eine Woche in Leipzig

Vom Dienstagabend (27.08.) bis Sonntagmorgen (01.09.) war ich in Leipzig. Was ich da gemacht habe und warum ich nach einigen tollen Tage in Leipzig am Sonntag schlechte Laune hatte erfahrt ihr jetzt.

Eigentlich musste ich beruflich für einen Lehrgang zwei Tage nach Leipzig, aber da ich schon mal da war, nahm ich am Freitag Urlaub und blieb bis Sonntag. Am Dienstag bin ich direkt nach der Arbeit mit dem Fahrrad zum Bahnhof gefahren und mit dem IC ohne Umstieg nach Leipzig gefahren.

Vom Bahnhof bin ich zu Fuss zu meiner alten WG gelaufen, weil ich dort einen Schlafplatz bekommen habe. Da mein ehemaliges Zimmer belegt ist, habe ich auf dem Sofa im Wohnzimmer geschlafen. Als ich angekommen war, gab es erstmal ein Bierchen mit meinen ehemaligen Mitbewohnern und jetzt Gastgebern.

Am Mittwoch hatte ich von 10 Uhr bis 15 Uhr Lehrgang und konnte danach endlich mal wieder ein einem Bergfest teilnehmen. Als ich noch in Leipzig gewohnt habe, war ich jeden Mittwoch dabei. Man trifft sich jeden Mittwoch bei einem anderen der Bergfestrunde und tauscht sich über die Woche aus. Diesmal war Bergfest bei meinem Bruder.

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Am Donnerstag hatte ich von 8 Uhr bis 12 Uhr Lehrgang und danach schon Freizeit. Ich bin also ein bisschen durch die Innenstadt spaziert und war am Abend mit einem Freund im McCormacks. Auch hier gab es etwas zu essen, zu trinken und gute Gespräche.

Am Freitag bin ich zeitig aufgestanden und zum Bahnhof gefahren und habe mich dort 9:30 Uhr mit meiner Mutter getroffen. Wir haben erst etwas gefrühstückt und sind dann zusammen zum shoppen durch den Bahnhof und die Stadt gegangen. Zwischendurch gab es Mittag und später noch einen Eisbecher. Gegen 16:30 ist meine Mutter dann mit dem Zug wieder zurück nach Hause gefahren. Wir hatten einen schönen Tag.

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Ich ging dann ein bisschen durch Leipzig. Immerhin habe ich hier 6,5 Jahre gewohnt. Manche Dinge sind noch wie immer, andere verändern sich. Vor allem die Sichtweise auf die Stadt, wenn man nicht mehr dort wohnt. Zum Beispiel habe ich fast neben einer sehr schönen Kirche gewohnt, die ich mir aber jetzt zum ersten mal richtig angesehen habe. Außerdem war ich bei der HTWK, an der ich über drei Jahre studiert habe.

Nach meinem kleinen Leipzigspaziergang besuchte ich einen Freund, der gleich um die Ecke wohnt und mit dem ich im ersten Studienjahr zusammen gewohnt habe. Wir unterhielten uns über alles mögliche und über alte Zeiten.

Am Samstag habe ich den ganzen Tag in der WG verbracht und nichts besonders gemacht. Am Abend sind wir dann in den Garten meines Bruders und seiner Frau gefahren. Dort haben wir mit ein paar Freunden gegrillt und einen schönen Abend gehabt.

Am Sonntag habe ich dann zusammengepackt und bin mit dem IC zurück nach Minden gefahren. Bis dahin hatte ich eine wirklich tolle Woche in Leipzig. Am Mindener Bahnhof angekommen musste ich aber feststellen, dass mein Fahrrad nicht mehr da war. Es wurde wohl geklaut. Da leider am Sonntag auch nur selten Busse vom Bahnhof fahren, bin ich dann 50 Minuten zu Fuss bis nach hause gegangen und habe mich geärgert.

Ich hatte wirklich gedacht, dass mein fast 20 Jahre altes Jugendfahrrad schon nicht geklaut wird, wenn ich es mit einem schäbigen Schloss für fast eine Woche am Bahnhof anschließe. Da war ich wohl ein bisschen selbst Schuld. Das alte Fahrrad war wertmäßig auch schon längst abgeschrieben, aber es war immerhin mein Jugendfahrrad. Den ideellen Wert kann man nicht beziffern. Ich habe mir jetzt ein neues Fahrrad gekauft. Das stelle ich euch dann im nächsten Beitrag vor.

 

 

Welcher Tag in Leipzig gefällt euch am besten? Welche Erfahrungen habt ihr mit Fahrraddiebstahl?

 

 

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8 Gedanken zu “#241 fast eine Woche in Leipzig

  1. Thomas Gittel schreibt:

    Glücklicherweise habe ich noch nie einen Fahrraddiebstahl erleiden müssen (und das, obwohl „missbräuchlich verwendete Fahrräder“ auch in Tokyo gar nicht soooo ungewöhnlich sind – stehlen würde die hier natürlich niemand…). Wenn ich mich entscheiden müsse, welcher Deiner Leipzigtage mir am besten gefällt, fiele die Wahl schwer. Leipzig ist doch eine ziemlich tolle Stadt. Oder sehe ich das jetzt aus der Entfernung zu rosig?

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  2. Danny schreibt:

    Leipizg ist wirklich toll. Es ist eine Großstadt, aber mit Kleinstadtflair. Man kann hier noch nahezu allein, genau in der Mitte vom Markt, seine geliebte Frau küssen ohne das man das Gefühl hat gleich weggeschubst zu werden. 🙂 Leipzig hat Geschichte, Sehenswürdigkeiten, bietet viele abwechslungsreiche Events und ist einfach noch nicht so Übervoll und daher macht es auch Spass in die Stadt zu gehen. Wohnte 20 Jahre in Leipzig. Gruß Danny

    Gefällt 1 Person

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