#232 kaiserliche Sommerresidenz in Nikko

Der Einzug ist geschafft und die Küche aufgebaut. Auch wenn es ein bisschen gedauert hat, komme ich jetzt endlich dazu euch einen der Beiträge vom Work and Travel nachzureichen. Heute berichte ich euch von unserem Ausflug nach Nikko.

Am 18.02.2019 haben meine Freundin und ich uns früh am Morgen in Asakusa mit Thomas (bekannt vom Thomas & Thomas Gipfeltreffen) getroffen und sind zusammen mit dem Zug nach Nikko gefahren. Nikko liegt etwas nördlich von Tokyo und die Fahrt hat etwa zwei Stunden gedauert. Vom Bahnhof in Nikko sind wir dann mit dem Bus zur kaiserlichen Sommerresidenz, einer sehr schönen und großen Villa, gefahren. Während sich die meisten Nikkobesucher die Tempel des Weltkulturerbes und die berühmten drei Affen (nichts sehen, nichts hören, nichts reden) ansehen wollen, lag unser Fokus auf der kaiserlichen Sommerresidenz.

Der Eintritt in die Villa kostete 510 Yen und außer uns waren nur wenige andere Leute darin unterwegs. Die Villa hat einen schönen Innenhof und da wir in Februar unterwegs waren, lag teilweise noch Schnee.

Die Villa ist groß und es gibt dem entsprechend viele Räume zu bestaunen. Die Einrichtung ist etwas gemischt. Es gibt Bereiche, die sehr traditionell japanisch aussehen, und auch welche, die eher westlich angehaucht sind. Auf den Bilder könnt ihr Parkettböden, teilweise furchtbar hässliche Blümchenteppiche oder traditionelle Tatamimatten sehen. Auch die kaiserliche Toilette habe ich für euch fotografiert.

Hinder der Villa gibt es noch einen kleinen Garten. Diesen hatten wir komplett für uns, obwohl er auch im Winter sehr schön ist. Der Garten mit der Villa im Hintergrund bietet ein tolles Fotomotiv.

Nachdem wir die Villa verlassen hatten, war noch genug Zeit um noch einen Tempel des Weltkulturerbe anzusehen. Wir entschieden uns Nikkosanrinnoji Taiyuin. Dazu mussten wir nicht weit von der kaiserlichen Residenz zu Fuss gehen. Nur einige Treppen gab es bis zum Tempel zu überwinden. Der buddhistische Tempel ist sehr bunt und hat einige Tore mit Torwächtern.

Nachdem wir uns alles angesehen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Dabei schauten wir uns noch im Vorbeigehen den Nikkō Futarasan-Schrein an.

Vom Bahnhof fuhren wir wieder zurück nach Tokyo. Dort verabschiedeten uns von Thomas und fuhren zurück zu unserer Unterkunft.

DSCN9065

 

 

Wie gefällt euch die kaiserliche Villa? Oder würde euch eher der Tempel interessieren?

 

 

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2 Gedanken zu “#232 kaiserliche Sommerresidenz in Nikko

  1. Thomas Gittel schreibt:

    Good gracious lord, das ist ja auch schon wieder zwei halbe Ewigkeiten her! Was für einen tollen Tag wir im Februar hatten. Ich war seither (dienstlich) mehrfach in Nikko und habe jeweils den Taiyu-in und den Toshogu besuchen dürfen. Und wenn die beide auch natürlich toll sind, sehnt man sich doch nach der stilvollen Ruhe der kaiserlichen Sommerresidenz. Wir werden es uns einstmals ankreiden lassen müssen, wenn die jetzt kein „Geheimtipp“ mehr ist…

    Gefällt 1 Person

    • einjahrjapan schreibt:

      Ja, lange ist es her und es war wirklich ein toller Tag.
      Vielleicht hätte ich keinen Beitrag über die kaiserliche Sommerresidenz schreiben sollen, bei den Millionen Menschen, die meinen Blog lesen. 😉
      Da es noch nicht ganz so viele Blogleser habe, wird es bestimmt noch eine Weile ein Geheimtipp sein.

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