#220 Powersightseeing in Kamakura

Zufälligerweise am Valentinstag haben meine Freundin und ich einen Tag in Kamakura und Umgebung verbracht. Wir haben uns an einem Tag viele Sehenswürdigkeiten angesehen. Darunter auch einige Tempel und Schreine. Welche genau erfahrt ihr jetzt.

Wir sind an diesem Tag zeitig aufgestanden, um auch zeitig in Kamakura zu sein. Zuerst sind wir nach Shinjuku gefahren und von dort mit dem Enoshima-Kamakura Freepass bis nach Kamakura gefahren. Der Pass kostet 1470 Yen und lohnt sich.

An der Kamakura Station angekommen, sind wir über eine große Straße mit Torii Richtung Tsurugaoka Hachiman-gū Schrein gegangen.

Der Schrein hat keinen Eintritt gekostet und war dementsprechend gut voll mit Touristen. Wir schauen uns alles an, hielten uns aber nicht zu lange dort auf, um unser Programm zu schaffen.

Vom Tsurugaoka Hachiman-gū Schrein war es ein nicht sehr langer aber stetig bergauf führender Weg bis zum Kenchō-ji Tempel. Der Tempel ist über 750 Jahre alt und hat eine schöne Anlage mit diversen Gebäuden. Der Eintritt kostete uns 500 Yen pro Person.

In der hintersten Ecke des Tempels gibt es noch einen kleinen sehenswerten Garten, der in Eintrittspreis enthalten ist.

Vom Kenchō-ji Tempel gingen wir über die Komachi Dori, eine Straße mit Geschäften, zurück zur Kamakura Station und fuhren von dort mit der Bahn etwa fünf Minuten zur Hase Station.

Von der Station waren es nur 700 m zu Fuß bis zum Kōtoku-in Tempel. Der Eintritt kostet 200 Yen pro Person. Der Tempel beherbergt den Kamakura Daibutsu, welcher mit 13 m vielleicht nicht sehr hoch, mit über 750 Jahren aber sehr alt ist.

Der Daibutsu wiegt 121 Tonnen und kann für 20 Yen auch von innen angesehen werden.

Vom Daibutsu ist es dann nur ein Katzensprung bis zum Hasedera Tempel, den wir uns als nächstes ansahen. Hier bezahlten wir 300 Yen pro Person Eintritt. Gleich nach Betreten des Tempelgeländes standen wir in einem schönen Garten mit einem kleinen Teich und einigen bereits blühenden Pflaumenbäumen.

Als wir uns an den Pflaumenblühten sattgesehen hatten, stiegen wir über einige Treppen hoch zum Tempelgebäude. Im Gebäude steht eine 9 m hohe goldene Kannon-Figur. Leider durfte diese nicht fotografiert werden. Der Hasedera in Kamakura wurde 736 gegründet und ist somit über 1280 Jahre alt.

Nachdem wir mit dem Hasedera fertig waren, gingen wir zurück zur Station und fuhren etwa 20 Minuten bis Enoshima Station. Von dort gingen wir zu Fuß über eine Brücke auf die kleine Halbinsel Enoshima. Das war unser letztes Ziel für heute.

Auf der Halbinsel waren viele Menschen unterwegs. Zuerst schauten wir uns den Enoshima Schrein an.

Danach gingen wir zügig zur Enoshima Iwaya Cave, um kurz bevor wir ankamen festzustellen, dass diese zur Zeit geschlossen war. Wir stiegen trotzdem die Treppe bis zum Meer hinab.

Nachdem wir uns die Felsen angesehen hatten gingen wir die vielen Treppen wieder nach oben und zählten über 300 Stufen.

Zuletzt gingen wir zur Enoshima Sea Candle, einem Aussichtturm, um uns einen Überblick über die Halbinsel zu verschaffen. Von hier kann man eigentlich auch den Fujisan sehen, doch leider lag dieser komplett in Wolken.

Wir verließen den Aussichtsturm und auch Enoshima, um mit der Bahn nach Fujisawa und von dort zurück nach Tokyo zu fahren. In Fujisawa machten wir noch einen kurzen Abstecher in ein Ramen-Restaurant. Dort gab es zum Abschluss noch eine köstliche Ramen.

DSCN8958

 

 

Wie viele Tempel bzw. Schreine habt ihr euch schon an einem Tag angesehen? Welcher der von uns gesehenen gefällt euch am besten?

2 Gedanken zu “#220 Powersightseeing in Kamakura

  1. Thomas Gittel schreibt:

    Das hätte ich wirklich mal zählen müssen, wie viele Schreine/Tempel ich bisher an einem Tag geschafft habe (aber normalerweise handle ich hierbei nach der Maxime von Insterburg & Co.: Der beherrschte Genuss ist der wahre Genuss).
    In Kamakura gehört der Kenchō-ji natürlich zu meinen liebsten Orten – von den etwas abgelegeneren (Sugimoto Dera, Zuisen-ji, Hōkoku-ji, Myōhō-ji und Kōmyō-ji) einmal abgesehen. Aber die schafft man/frau auch beim besten Willen nicht an einem Tag.

    Gefällt 1 Person

    • einjahrjapan schreibt:

      Mir hat der Kencho-ji auch sehr gut gefallen. Es hätte noch einige Tempel und Schreine in Kamakura zum Ansehen gegeben, aber wir wollten es nicht übertreiben und die Zeit hatten wir auch nicht gehabt.

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s