#219 Besuch im Mameshiba Cafe Harajuku

In den letzten zwei Wochen in Tokyo stehen noch verschiedene geplante Ausflüge und Treffen an. Eher spontan war ich aber in Harajuku im Mameshiba Cafe. Wie es war, gibt es jetzt zu lesen.

Gleich am nächsten Tag unserer Ankunft in Tokyo beschloss meine Freundin sich auf ihre ganz persönliche Japanabschlussshoppingtour zu begeben. Wir wollten uns dann später im Daiso in Harajuku treffen, um dort zusammen letzte Besorgungen zu machen.

Ich kam dann auf die Idee in das dortige Mameshiba Cafe zu gehen, da ich in Japan öfter mal Shiba sehe, sie aber nie streicheln kann. Ich fuhr also schon früher nach Harajuku und ging zum Mameshiba Cafe.

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Mameshiba sind eine kleinere Züchtung des Shiba. Mame bedeutet Bohne, ein Mameshiba ist also klein wie eine Bohne. Tatsächlich sind sie mit 4,5 bis 6 kg nur etwa 40 Prozent von einem Shiba. Sie sehen eigentlich wie junge Shiba aus. Sie werde halt einfach nicht größer.

vergleich shiba mameshiba

Bevor ich jedoch endlich einen Shiba streicheln konnte, musste ich erst mal schauen wie das eigentlich funktioniert. Zuerst kaufte ich mir an der Kasse ein Ticket für 880 Yen. Auf das Ticket wird die Zeit aufgeschrieben zu der man dann das Cafe betreten kann. Ich habe das Ticket gegen 12:45 Uhr gekauft und war 13:30 Uhr an der Reihe. Nachdem ich mir die Zeit in Harajuku vertrieben hatte war ich 13:25 Uhr wieder am Cafe und wurde pünktlich hereingelassen.

Nach dem Einlass wird man gebeten sich die Schuhe auszuziehen, tritt über einen kleinen Zaun in den Raum und schaut sich ein kurzes Video über den Umgang mit den Hunden an. Währenddessen wuseln schon 12 Mameshiba um einen herum. Nach dem Video kann man sich an einem Automaten ein Getränk holen und sich mit den Shiba geschäftigen. Da es ein Zeitlimit von 30 Minuten gibt, hat man gar nicht so viel Zeit.

Anfangs habe ich viele Fotos von den Hunden gemacht und auch mal einen vorbeilaufenden gestreichelt. Einige sind sehr aktiv, während andere ein Schläfchen machen. Ich wollte mich auch nicht so sehr aufdrängen, um die Hunde nicht zu stressen.

Ich setzte mich auf den Boden und beobachtete mehr. Ich dachte schon, dass ich wohl nicht wirklich dazu kommen würde ausgiebige Streicheleinheiten zu verteilen. Doch dann kam eine der ausnahmslos weiblichen Mameshiba und legte sich auf meinen Schoß. Das war toll.

Leider ging die Zeit viel zu schnell rum und ich musste das Cafe wieder verlassen. Dazu musste ich erst mal ganz vorsichtig die Hündin von meinem Schoß herunter schieben. Dann schnappte ich mir meine Klamotten und mein Getränkt, welches ich die ganze Zeit über nicht getrunken hatten, und zog mir die Schuhe wieder an.

Zur Haltung der Hunde kann ich nicht viel schreiben, da ich nicht weiß wie die Hunde außerhalb der Öffnungszeiten gehalten werden. Als ich dort war sind alle vernünftig mit den Hunden umgegangen. Ich denke aber, dass der ständige Wechsel an Leuten schon ein bisschen anstrengend für die Hunde ist. Mir hat der Besuch im Shiba Cafe aber sehr gut gefallen.

Ich bin dann noch ein bisschen in Harajuku herumgelaufen und habe folgendes gegessen, bevor ich meine Freundin am Daiso getroffen habe. Sehr lecker.

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Nachdem wir im Daiso fertig waren, haben wir uns noch den Togo-Schrein angesehen. Während es in der Takeshita Street nur so vor Menschen wimmelt, ist der Schrein eine Straße weiter leer und ruhig. Außerdem konnten wir uns die ersten Pflaumenblüten im Togo-Schrein ansehen.

 

 

Was haltet ihr vom Mameshiba Cafe Harajuku? Wart ihr schon mal da oder würdet es besuchen?

 

 

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4 Gedanken zu “#219 Besuch im Mameshiba Cafe Harajuku

  1. Thomas Gittel schreibt:

    Also gut, ich geb’s zu: Mameshiba sind schon extrem kawaiiiiiiii. Und die zu streicheln, ist nicht ganz so „bedenklich“, wie die Vergewaltigung von Eulen, der man ja immer öfter begegnet. Ich halte mich dann aber doch lieber an Hunde, die ich kenne.
    Den Togo-Schrein fand ich früher auch ganz nett. Seit ich aber weiß, wem dort gehuldigt wird, gehe ich nicht mehr hin (was mich nicht davon abgehalten hat, der Mikasa Maru in Yokosuka meine Aufwartung zu machen – hmmm, sooo ganz konsequent bin ich doch nicht immer….).

    Gefällt 1 Person

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