#193 Mit dem Bus durch Okinawa – Ananas-Park und Aquarium

Am 14.12.2018 haben wir eine den ganzen Tag dauernde Busfahrt gemacht. Die Fahrt hatte mehrere Stationen. Welche genau das erfahrt ihr jetzt.

Der Tag ging für uns schon früh los, denn 8:30 Uhr stiegen wir schon in den Bus für die Rundfahrt. Die Rundfahrt hatten wir für 4900 Yen im Internet gebucht. Das ist günstig für die Fahrt und alle Eintritte. Nachdem wir eingestiegen waren, fuhren wir erst mal etwa zwei Stunden zu unserem ersten Ziel, dem Ananas-Park.

Für die Besichtigung des Parks hatten wir leider nur 40 Minuten Zeit, bevor der Bus weiterfuhr. Wir hatten uns aber vorher schlau gemacht und nur eine Sache im Sinn. Den riesigen Ananas-Eisbecher, den es dort im Café gibt. Ich machte auf dem Weg dorthin einige Fotos. Im Café angekommen hatten wir noch etwa eine halbe Stunde zum Bestellen, Essen und zum Bus zurück gehen.

Als wir den riesigen 1400 Yen Eisbecher hingestellt bekamen, war ich mir kurz nicht sicher, ob wir das in der kurzen Zeit schaffen würden. Da wir uns den Eisbecher aber teilten und beide großen Eishunger hatten, haben wir für das Verspeisen gerade mal 15 Minuten gebraucht und auf die Minute unseren Bus erreicht.

Nach einer weiteren halben Stunde Fahrt kamen wir am Schmetterlingspark an. Dort hatten wir 50 Minuten Zeit. Es gab zuerst eine kleine Nudelsuppe zum Mittag. Danach hatten wir noch etwa 30 Minuten für den Park. Es gibt ein schönes Außengelände und eine Halle in der die Schmetterlinge herumfliegen. Es gibt große Exemplare, die etwa 20 cm Flügelspannweite hatten. Ich habe noch nie so große Schmetterlinge gesehen.

Vom Schmetterlingspark fuhren wir dann noch einmal etwa 15 Minuten zu unserem Hauptziel, dem Okinawa Aquarium. Dort hatten wir dann mit drei Stunden auch endlich mehr Zeit. Das Aquarium liegt direkt an der Küste und bietet einen tollen Ausblick auf das Meer.

Im Inneren des Aquariums gibt es neben vielen kleinen Becken, mit verschiedensten Fischen darin, auch ein riesigen Becken mit großen Rochen und zwei Walhaien. Um das große Becken kann man herum gehen und an einer Seite durch ein riesiges Fenstern hineinschauen. Das große Becken ist sogar noch größer als das im Aquarium von Osaka.

Zusätzlich gab es noch einen großen Außenbereich mit Manaties und Delfinen. Auf dem Gelände gibt es Spielplätze für Kinder, man kann der Delfinfütterung zusehen, einen Spaziergang machen oder sich den Strand ansehen. Außerdem gibt es ein Museum und ein Tropenhaus. Wir hatte nach dem Aquarium aber nur noch für einen kurzen Blick auf die Delfine Zeit. Auch diesmal waren wir wieder knapp vor der Abfahrt am Bus.

Unsere letzte Station lag schon auf dem Rückweg. Natürlich gehört zu einer japanischen Busfahrt neben Zeitdruck auch der Besuch eines riesigen Souvenirladen in dem wir eine halbe Stunde Zeit zum Omiyage kaufen hatten. Danach fuhren wir etwa drei Stunden zurück und kamen 19:30 Uhr wieder in Naha an. Die Fahrt war sehr gut.

 

 

Was haltet ihr von Busrundfahrten? Welches Aquarium habt ihr schon besucht?

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5 Gedanken zu “#193 Mit dem Bus durch Okinawa – Ananas-Park und Aquarium

  1. Thomas Gittel schreibt:

    Wenn bei den Busfahrten nicht auch noch ein Tourguide das Singen anfängt, ist das schon ganz OK – ansonsten: Lieber nicht! Aber für das Geld habt Ihr ja tatsächlich auch einiges geboten bekommen. Andernfalls ist es schon ein bisschen umständlich, auf Insel ‚rum zu kommen, wenn man nicht auf einen PKW zurückgreifen kann.
    Das Churaumi Aquarium ist aber auch das tollste, das ich bisher gesehen habe (Tokyo Sealife Park ist auch nicht gaaaanz schlecht, wie Ihr ja wisst).

    Gefällt 1 Person

  2. Thomas Gittel schreibt:

    Was ist das bloß mit dieser zwanghaften Singerei von japanischen Tourguides? Ich biete das meinen Reisegruppen auch immer an – rate dann aber auch gleichzeitig dazu, keinen Gebrauch von dem Angebot zu machen (wer mich mal hat singen hören, weiß warum….).

    Gefällt 1 Person

    • einjahrjapan schreibt:

      Ach du meinst richtiges singen. Ich dachte du meinst denn Redeschwall des Tourguides. Richte gesungen wurde bei uns nicht.
      Warum rätst du deinen Reisgruppen davon ab? Du hast doch bestimmt eine engelsgleiche Singstimme. 😉

      Liken

  3. Thomas Gittel schreibt:

    Hahaha! Quite charming, young man! Ich glaube nicht, dass ich zum Gesangsstar geboren wurde. Aber aus Übungszwecken gehe ich morgen mit einem ehemaligen Kollegen aus traulichen Banktagen in Tokyo (1988-1994) zum Karaoke-Singen… Vielleicht kann ich meine nächsten Bustouren dann doch mit deutscher Sangeskunst erfreuen, wenn mir nichts mehr Japanisches einfällt (was kaum zu befürchten ist).

    Gefällt 1 Person

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