#186 Mit dem Bus durch Kyushu Teil 3 – Kumamoto

Da wir in der letzten Woche fünf Tage am Stück frei hatten, haben wir, wie schon Anfang November, eine kleine Busreise durch Kyushu unternommen. Heute werde ich euch von unserem Aufenthalt in Kumamoto berichten.

Für diese Reise haben wir uns wieder das „SunQ Bus“ Ticket geholt. Diesmal aber nicht für ganz Kyushu, sondern nur für den nördlichen Teil. Damit kann man ebenfalls jeden Bus fahren, aber eben nur im Norden von Kyushu. Das Ticket ist mit 9000 Yen auch etwas günstiger als das für ganz Kyushu.

Am Dienstag den 20.11.2018 ging unsere Reise um 8 Uhr an der Kitahama Bus Station von Beppu los. Von dort fuhren wir ohne Umstieg, aber dafür ganze fünf Stunden nach Kumamoto. Der Bus fuhr auch nicht über den Highway, sondern irgendwelche Bergstraßen entlang. Unterwegs machten wir drei mal Pause. Einmal auch am Fuße des aktiven Vulkans Aso, welcher auch permanent Rauch speit.

Als wir gegen 13:30 in Kumamoto ankamen suchten wir zuerst nach einem guten Platz, um unsere Bäuche zu füllen. Es gab Tonkotsu-Ramen mit Reis und super köstlichem Schweinefleisch auf Salat. Zum Nachtisch gab es einen Kumamon-Tayaki.

Nach dem Essen checkten wir in unserer Unterkunft ein. Wir übernachteten in einem sehr neu wirkenden Hostel im gemischtem Schlafsaal mit 20 Betten. Es waren aber nur die Hälfte der Betten belegt und durch Holzwände sowie Vorhang hatte man auch ein klein wenig Privatsphäre, fast wie im Kapselhotel.

Nicht weit von unserem Hostel entfernt, liegt die Burg von Kumamoto. Diese wollte ich mir, obwohl es keine Originalburg ist, unbedingt ansehen. Die Burg ist sehr groß und viele Gebäude wurden bis 2010 im Originalzustand wieder aufgebaut. Leider wurde die Burg bei dem Kumamoto-Erdbeben April 2016 stark beschädigt. Der Wiederaufbau ist zwar in vollem Gange, aber rein kann man im Moment nicht, sodass wir nur drumherum gehen konnten.

Bei der Umrundung haben wir das Ausmaß der Schäden sehen können. Viele Mauern, Türme und Tore sind komplett eingestürzt. Andere stehen zwar noch, sehen aber sehr lädiert aus. Es wird viele Jahre dauern bis die Burg von Kumamoto wieder komplett aufgebaut ist.

Nach der Burgumrundung sind wir noch ein bisschen durch die Stadt gegangen bevor wir zum Hostel gegangen sind.

Am nächsten Morgen haben wir bei der japanischen Fastfoodkette Lotteria gefrühstückt, da diese direkt neben unserem Hostel lag und um 7:30 Uhr auch schon offen war.

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Nach dem Frühstück sind wir mit einem Stadtbus zum Suizenji Jojuen, einem japanischen Garten, gefahren. Der Eintritt kostet 400 Yen pro Person und lohnt sich, denn der Garten sieht toll aus. Es gibt einen großen See mit Koikarpfen und viele kleine künstliche Hügel. Außerdem tragen einige Bäume rotes Herbstlaub.

Außerdem gibt es im Garten einen gar nicht so kleinen Tempel und ein schön gelegenes Teehaus mit Blick auf den See.

Natürlich gab es vor dem Garten und auch sonst überall in der Stadt jede Menge Geschäfte, die allerlei Kumamon-Artikel verkaufen. Kumamon ist das beliebteste japanische Stadtmaskottchen und auf der ganzen Welt bekannt.

Außerdem gab es noch leckeres Essen zum Mittag. Für mich ein Rinder-Curry mit Reis, Suppe, Salat und Karaake und für meine Freundin ein Wagyudo (sehr sehr gutes Rindfleisch auf Reis).

Nach dem Essen war es gegen 15 Uhr auch schon Zeit für unseren Bus zum nächsten Ziel: Nagasaki. Was wir uns dort alles angesehen und gegessen haben, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

 

 

Welches Essen in Kumamoto sieht am besten aus? Wie gefällt euch er Suizenji Jojuen?

 

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