#149 Toyota Museum, Sweet Paradise und Treffen der JDG

Bevor ich euch von 20.07.2018, einem weiteren Tag in Nagoya, berichte gibt es noch ein paar Bilder von unserem Strandtag am 19.07.2018

Jetzt erfahrt ihr aber von unserem Nagoyatag. Wir haben uns das Toyota Museum angesehen. Das Museum in Nagoya ist das erste Werk von Toyota gewesen uns somit der Geburtsort von Toyota. Es sind sogar noch Originalgebäude erhalten.

Das Museum besteht im wesentlichen aus zwei großen Hallen. In der ersten Halle geht es komplett ums Weben, denn Toyota hab mit dem Bau von Spinn- und Webmaschinen angefangen. Hier wird einem von sehr viel Personal, teilweise sogar auf Englisch, genau erklärt wie in der Vergangenheit und heute gesponnen und gewebt wurde. Außerdem kann man sehr viele Maschinen in Aktion sehen.

Obwohl ich mich sonst nicht fürs Weben interessierte, war es doch sehr interessant. Das liegt vielleicht auch daran, dass man auch sehen konnte wie die Webmaschinen produziert wurden und werden. Sehr interessant, welche Fertigungsverfahren da angewendet werden.

Die zweite große Halle beschäftigt sich dann mit dem wofür man den Namen Toyota kennt, nämlich um Autos. Auch in dieser Halle kann man viele Maschinen in Aktion und die Fertigungsverfahren sehen. Man kann die Funktionsweise von Bremsen, Getriebe, Differenzial und vielem mehr in Bewegung sehen. Außerdem sieht man alte und neue Modelle von Toyota. Auch sehr interessant.

Insgesamt waren wir fast drei Stunden im Museum. Schaut man sich alles ganz genau an und hat nicht, wie wir, Hunger, kann man dort auch noch mehr Zeit verbringen.

Wir brachten dann zu unserem nächstem Ziel, dem Sweet Paradiese, auf. Das ist eine Art Cafe mit All You Can Eat Buffet. Es gibt Pasta mit sechs verschiedenen Soßen, zwei Reiscurry, sechs Sorten Softeis, acht Sorten Häagen Dazs Eis, eine Salattheke, einige Desserts und über 20 Sorten verschiedene Kuchen. Außerdem allerlei Softdrinks.

Man kann 50 oder 80 Minuten lang essen. Da wir großen Hunger hatten, haben wir uns für 80 Minuten entschieden. Ich hab so ziemlich alles probiert, was es dort zu essen gab, aber leider nur einen Bruchteil davon fotografiert. Ich habe natürlich immer nur in kleinen Mengen, aber am Schluss war es dann doch eine Menge. Es war so viel, dass man es lieber Sweet Hell nennen sollte.

Mehr als satt verließen wir Sweet Hell und machten uns auf den Weg zum Nagoya International Center. Dort fand eine Treffen der Japanisch-Deutschen-Gesellschaft Nagoya statt, an den wir teilnahmen. Es gab einen Vortrag über Richard Wagner von dem wir leider nicht viel verstanden, weil er auf japanisch war. Die zahlreich anwesenden Japaner haben sich sehr über Besucht aus Deutschland gefreut. Besonders, dass ich in den letzten Jahren in Leipzig gewohnt habe, da Wagner aus Leipzig stammt. Ich hatte sogar mein Leipzig-Shirt an. Das kam sehr gut an. Danke an den Schenker des Shirts 😉

Nach dem Vortrag gab es noch ein bisschen gemütliches Beisammensein. Als sich das Treffen auflöste, gingen wir noch mit einigen der jüngeren Mitglieder in ein Izakaya, um den Abend ausklingen zu lassen und uns auszutauschen. Das war sehr schön.

Da deutsche Mitglieder keinen Beitrag bezahlen, sind wir jetzt sogar Mitglieder der Japansich-Deutschen-Gesellschaft Nagoya. Sehr nette Leute von denen erstaunlich viele sehr gutes Deutsch sprechen. So gut könnte ich gern Japanisch. Ein bisschen hatte ich aber die Gelegenheit zum Üben.

Wir sind relativ spät erst aus Nagoya zurück gefahren und waren erst nach 23 Uhr wieder zuhause.

 

 

Würde euch das Toyota Museum interessieren? Hab ihr schon mal ein Kuchen All You Can Eat gemacht?

 

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2 Gedanken zu “#149 Toyota Museum, Sweet Paradise und Treffen der JDG

  1. rumiko schreibt:

    Toyota Museum sieht Interessant aus.
    Und es ist lustig 😁 dass du „Sweet Hell“ schriebst.
    So eine Buffet Restaurant zu essen habe ich keine Lust.
    Sooooo satt zu werden meine ich anstrengend. 🙂
    Bald kommt ein Taifun. Bitte achten.

    Gefällt 1 Person

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