#145 Burg von Nagoya und Oktoberfest

Nach den Vielen Beiträgen im Juni ist der Juli noch etwas beitragsarm und ich hänge auch schon wieder eine Woche hinterher. Heute berichte ich euch von unserem Besuch in Nagoya am 10.07.2018.

Bei unserer Anreise nach Fuki sind wir ja in Nagoya umgestiegen, hatten uns aber nichts angesehen. Das wollten wir an diesem Tag nachholen. Ich fuhr aber allein von Fuki nach Nagoya, denn meine Freundin war für zwei Tage in Tokyo, um dort an der Vorbereitungsveranstaltung für eines großen Jugendtreffen der Deutsch-Japanischen und Japanisch-Deutschen Gesellschaften teilzunehmen.

Ich stand zeitig auf und war schon um 7:30 Uhr in Nagoya. Dort traf ich mich mit meiner Freundin, die einen Nachtbus von Tokyo zurück nach Nagoya genommen hatte. Dann gab es erst mal Kishimen zum Frühstück. Das ist eine Suppe mit bandnudelartigen Udon, für die Nagoya berühmt ist.

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Danach sind wir zur Burg von Nagoya gegangen und haben uns den Hauptturm und die Umgebung angesehen. Leider kann man die Hauptturm gerade nicht betreten, da er restauriert wird. Der Eintritt in die Burg kostet 1000 Yen. Dafür kann man sich aber auch den relativ neu rekonstruierten Palast von Innen ansehen. Absolut sehenswert.

Nach der Burg haben wir in einem Lawson zwei der letzten Eintrittskarten für ein Museum in der Nähe von Tokyo mit pro Tag limitierter Besucherzahl für den 28.08. ergattert. Weiß vielleicht jemand welches Museum das sein könnte? Es wird zu gegebener Zeit sicher einen Beitrag dazu geben 😉

Als nächstes schauten wir uns den Fernsehturm von Nagoya nur von Außen an und suchten nach einem passenden Restaurant für Mittagessen. Wir wussten genau, was wir essen wollten. Nämlich Misokatsu, für das Nagoya ebenfalls bekannt ist. Das ist ein Tonkatsu mit einer Miso-Soße drauf. Schmeckt ganz anders als ein normales Tonkatsu und ist sehr lecker.

Nach dem Essen sind wir durch Zufall auf das Nagoya Oktoberfest gestoßen. Das größte Oktoberfest, welches ich bis jetzt in Japan gesehen habe. Es war zwar um die Uhrzeit noch nicht so viel los, aber es gab viele verschieden deutsche Biersorten und das Essen sah auch erstaunlich deutsch aus.

Wir habe nichts gegessen und getrunken, weil die Preise nicht ohne waren und wir gerade erst gegessen hatten. Bei der Hitze hatte ich auch nicht das Bedürfnis einen halben Liter deutsches Bier für umgerechnet etwa 10 Euro zu trinken. Die Atmosphäre war aber sehr deutsch. Es gab sogar eine original bayerische Band. Das Oktoberfest geht noch bis zum 22.07.

In der Nähe des Oktoberfestes war auch eine Ansammlung von Shopping-Straßen (Osu-Dori), durch die wir dann durchgegangen sind. Am Ende der Straßen war noch der Osu Kannon, ein buddhistischer Tempel, den wir uns kurz von Außen ansahen.

Danach traten wir dann den Weg zurück zum Bahnhof und nach Fuki an, den meine Freundin war von den zwei Tagen Tokyo und der kurzen Nacht im Bus ziemlich erschöpft.

 

 

Wisst ihr welches Museum wir Ende August besuchen werden? Wart ihr schon mal in Nagoya?

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6 Gedanken zu “#145 Burg von Nagoya und Oktoberfest

  1. Thomas Gittel schreibt:

    Ach, Nagoya! Die Vielgescholtene! Von manchen gar als „langweilig“ Verschriene! Ich bekenne mich dazu: Ich mag Nagoya. Vor einem Jahr, als ich bei Tendo Yoshimi zum „tokubetsu koen“ dort war, war auch gerade Oktoberfest – schon bei dem Gedanken, bei der Hitze ein Bier trinken zu müssen, ist mir schwindelig geworden (wieder Geld gespart… wobei ich ansonsten überhaupt nichts gegen Bier einzuwenden habe – gegen japanisches erst recht nicht).
    Die Burg von Nagoya (bzw. der neu errichtete Palast) brennt mir schon seit M-o-n-a-t-e-n unter den Nägeln.
    Wenn Ihr wieder mal in Nagoya seid: Schaut Euch den Atsuta Jingu an (dort wird, so sagt man, eines der drei Throninsignien, das Schwert, verwahrt) – ich fand den Schrein noch „mystischer“ als den Meiji Jingu in Tokyo.

    Gefällt 2 Personen

    • einjahrjapan schreibt:

      Demnächst werden wir wieder nach Nagoya fahren. Wir wollen ins Toyota Museum und zu einem Treffen der dortigen Japanisch-Deutschen- Gesellschaft. Mal sehen ob sich der Atsuta Jingu da mit einplanen lässt.

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  2. wordBUZZz schreibt:

    Ich hätte auf das Museum mit den limitierten Eintrittskarten eher auf den Kaiserpalast getippt… Aber der liegt glaube ich mehr in Tokyo drinn, als außerhalb… und warst du nicht schon einmal da?

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