#141 Umzug von Kyoto in den Süden von Nagoya

Seit heute bin ich genau drei Monate in Japan. Wie schnell die Zeit vergeht. Mit den drei Monaten ist auch die Zeit in Kyoto um. Die Stadt ist sehr schön und es gibt wahnsinnig viel zu entdecken, aber es wird Zeit etwas mehr von Japan zu sehen.

Deshalb sind wir am Samstag den 30.06. mit dem Bus von Kyoto nach Nagoya und von dort mit dem Zug in den Süden von Nagoya gefahren. Wir sind von der großen Stadt in die Provinz gezogen. Von unser eigenen 18 m² Wohnung in ein Zimmer in einem Gästehaus mit riesiger Küche und noch größerem Wohnzimmer, dafür etwas weniger Privatsphäre.

Dafür ist der nächste Sandstrand gleich um die Ecke. Ich habe mir noch am Tag unserer Anreise eine Badehose gekauft und freue mich schon auf Sonne, Strand und Meer. Die fürs Baden nötige Hitze haben wir hier bereits und ich als Europäer bin eigentlich permanent am transpirieren.

Hier mal zwei Karten zur Verdeutlichung wo wir jetzt sind. Da wo das Kreuz ist.

Unser Zimmer liegt im zweiten Stock und ist riesig. Im Haus wohnt auch unsere Gastgeberin und ihre Gehilfen, zwei Deutsche und eine Singapurianerin. Weitere Gäste gibt es im Moment nicht, aber nächste Woche sollen noch Leute anreisen. Die Konversation läuft hauptsächlich auf Englisch ein bisschen Japanisch ist aber auch dabei. Mit den beiden Deutschen natürlich auch deutsch 😉

Hier ist es super entspannt und wir leben in den Tag. In Kyoto hatte ich jeden Tag Sprachschule und Hausaufgaben und dann noch lernen. Das war ein bisschen stressig. Jetzt lerne ich zwar auch noch Japanisch, aber nicht mehr so intensiv.

Wir haben auch schon ein bisschen die näher Umgebung ausgekundschaftet. Hier ein paar Bilder von der Umgebung und den nicht ganz so vollen Bahnhöfen und Bahnen 😉

Unsere Fahrräder in Kyoto haben wir übrigens an zwei meiner Klassenkameraden verkauft und noch 6000 Yen dafür bekommen. Wir haben also für 2 Monate Fahrrad fahren umgerechnet jeder etwa 25 Euro bezahlt. Günstiger hätten wir nicht mieten können.

 

 

Was haltet ihr von unserer Unterkunft? Habt ihr auf Reisen lieber eure eigene Wohnung oder teilt ihr euch die Wohnung gerne mit anderen?

 

 

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8 Gedanken zu “#141 Umzug von Kyoto in den Süden von Nagoya

  1. Thomas Gittel schreibt:

    Die Behausung ist ja wirklich toll – so richtig „japanisch“. Und dass Nagoya die langweiligste Stadt Japans ist, können nur die sagen, die sie nicht kennen. Ich würde (auch auf Reisen) immer eine eigene Behausung bevorzugen – für das Teilen einer Wohnung mit Fremden, muss man die notwendigen Charaktereigenschaften mitbringen (die mir offensichtlich fehlen). Für alle anderen ist das gemeinsame Wohnen aber doch eine tolle Sache. Für wie lange ist der Aufenthalt dort denn geplant?
    Genießt auf jeden Fall Meer und Strand!
    Und immer daran denken: Transpiration ist ein ganz natürlicher Vorgang. Solange man dabei nicht schwitzen muss, ist das doch ganz OK…

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  2. celinlovesjapan schreibt:

    Würdest du empfehlen, sich ein Fahrrad zuzulegen? Ich werde nämlich 4 Monate in Fukuyama wohnen, einer Stadt, in der ich ohne Fahrrad aufgeschmissen bin. Allerdings weiß ich nicht, wohin mit dem Fahrrad, wenn ich Fukuyama wieder verlasse…
    Ich wusste gar nicht, dass Aichi so schön sein kann! Ich liebe die ländlichen Gegenden in Japan über alles und finde es gut, dass ihr mal euren Horizont erweitert und von der großen Stadt aufs Land gefahren seid.
    Liebe Grüße!

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    • einjahrjapan schreibt:

      Bei vier Monaten würde ich auf jeden Fall ein Fahrrad kaufen. Man ist einfach super flexibel und alles rückt viel näher als zu Fuß. Wenn du ein günstiges gebrauchtes Fahrrad findest ist das auch besser als eins zu mieten. Ich weiß nicht wie viele Fahrradläden für gebrauche Fahrräder es in Fukuyama gibt, aber in Kyoto sind es einige. Einfach in so vielen Läden wie möglich die Preise checken und dann das günstigste kaufen.

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  3. wordBUZZz schreibt:

    Eure Behausung sieht toll aus! Besonders der Aspekt mit dem Strand finde ich genial. Habe rausgefunden, dass ich eher der Typ für ne eigene Wohnung bin. Oder ich muss meine WG Mitbewohner „casten“. Während meiner neun Monate Ausland waren meine Vermieter nicht immer angenehem… und viel Spaß in Nagoya!

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