#140 drei Tage Osaka

Von Montag (25.06.) bis Mittwoch waren wir in Osaka und haben in den drei Tagen viel erlebt. Was genau das war erfahrt ihr jetzt. In Osaka war ich auch zur Japanriese 2015.

Montag

Am Montag sind wir zeitig aufgestanden und haben uns auf den Weg nach Osaka gemacht. Da wir die richtige Station gleich um die Ecke haben, sind wir innerhalb von 40 Minuten in Osaka Umeda gewesen.

Dort haben wir den riesigen Umeda-Bahnhof auf uns wirken lassen und sind dann zum Umeda-Skybuilding aufgebrochen, um die Aussicht über Osaka zu genießen. Bis fast ganz nach oben kommt man kostenfrei. Nur für die letzten beiden Etagen (Floating Garden) muss man dann 1000 Yen investieren. Das taten wir bereitwillig, den der Ausblick ist einfach super.

Als wir wieder abstiegen, gingen wir noch in den Keller. Dort gab es jede Menge Restaurants und alles sah aus wie als befände man sich in einer kleinen Stadt in der ein Fest gefeiert wird. Es gab dann erst mal Katsudon (für mich mit Curry) und Misosuppe für jeden.

Nach dem Essen sind wir mit der U-Bahn zur Burg von Osaka gefahren und haben uns diese von Außen angesehen.

Nachdem wir uns dort alles angesehen hatten, sind wir zu unserer Unterkunft gefahren. Die lag direkt an einer Station der Osaka Loopline. Wenig Laufweg, dafür eine Bahn direkt unter dem Fenster. Die Unterkunft war sehr klein, aber für eine Nacht völlig ausreichend und mit umgerechnet 10 Euro pro Person auch nicht teuer.

Wir waren dann bei einem Super Tamade (Discountlebensmittelladen in Osaka) und haben uns ein leckeres Abendbento geholt. Von unserem Hotel hatten wir auch einen super Blick auf den Tsutenkaku Turm, das Wahrzeichen Osakas.

Dienstag

Am Dienstag haben wir uns früh auf den Weg zu den Universal Studios in Osaka begeben und waren pünktlich 9:30 Uhr zum Einlass dort. Es war ziemlich was los am Eingang. Wir bezahlten den Eintritt von 7900 Yen pro Person und betraten den Freizeitpark ohne uns eine teuren Fastpass zu kaufen.

Im Park gibt es einige Themenbereiche und viele kleine Live-Aufführungen. Wir haben uns natürlich alle Themenbereiche angesehen und auch einige Aufführungen mitbekommen.

Bei den Fahrgeschäften war unsere Devise, dass wir uns nur bei Fahrgeschäften mit maximal 15 Minuten Wartezeit anstellen. Da der Park nicht zu voll war, sind wir mit dieser Taktik sehr gut „gefahren“. Wir haben zwar nicht alles mitgenommen (was wir auch nicht vor hatten), aber doch viel mitgemacht. Wir haben einfach mehrere Runden durch den Park gemacht und sind da rein, wo gerade nicht so viel los war.

Bei den Themenbereichen ist der Harry Potter Bereich (Hogsmeade) echt gut gemacht und mein Favorit. Ich habe aber auch alle Bücher gelesen, Sowie alle Filme gesehen.

Wir waren im Zauberstabladen Ollivanders. Dort wurde jemand ausgesucht für den der richtige Zauberstab ausgesucht wurde. Das war echt gut gemacht. Natürlich gab es auch eine Menge Zauberstäbe zu kaufen. Wir haben Butterbier probiert und für äußerst köstlich befunden. An einigen Stellen standen Leute die einem Zaubersprüche beigebracht haben und es gab auch eine kleine Live-Show.

Das absolute Highlight ist aber Hogwarts. Es ist echt groß und sieht von außen super toll aus. Aber auch von Innen ist es sehr schön gemacht. Den Innenraum sieht man während man für das darin liegende Fahrgeschäft ansteht. Wir haben uns richtig Zeit gelassen beim ansehen und angestanden haben wir dann keine fünf Minuten. Zum Vergleich, als wir das erste mal bei Hogwarts vorbeigegangen sind, betrug die Wartezeit etwa 60 Minuten. Alles richtig gemacht.

Wir waren bis etwa 18 Uhr im Park und waren dann noch in der Straße vom Park zur Station unterwegs, um was zu essen. Dort habe ich tatsächlich eine Bubba Gump Shrimp Filiale gefunden. Das sollte jedem der Forrest Gump gesehen hat, etwas sagen. Da hab ich mich echt gefreut, den Forrest Gump ist einer meiner Lieblingsfilme.

Danach sind wir mit der Universal Studio U-Bahn zum Dotonbori gefahren und haben uns da noch ein bisschen umgesehen. Abends ist dort so viel los und alles ist beleuchtet. Da der Tag aber anstrengend war, sind wir dann zu unserer zweiten Unterkunft in Osaka gegangen. Die Unterkunft haben wir uns mit etwa 80 Euro für eine Nacht einiges kosten lassen. Das Zimmer war dann aber auch etwas größer als das erste. Aber seht selbst:

Ja ihr seht richtig wir hatten ein Bad mit Whirlpoolwanne und einen eigenen Pool. Der war übrigens größer als unser erstes Zimmer 😉

Das Bett war riesengroß und super bequem. Außerdem hatten wir einen riesigen Fernseher mit einer großen Auswahl an Filmen. Wir haben uns aber keinen einigen angesehen. Immerhin hatten wir einen Pool.

Mittwoch

Am Mittwoch sind wir super erholt aufgewacht, sind zum wach werden ein paar Bahnen im Pool geschwommen und haben dann ausgecheckt. Wir haben uns dann den Kuromon Ichiba Market, auf dem es jede Menge Essen gibt, angesehen und haben Den Den Town (der Ort für Anime-, Retrogame- und Hardware-Nerds) unsicher gemacht. Gegen Abend gab es dann noch ein echt gutes Okonomiyaki für günstige 500 Yen. In Osaka sollte man auf jeden Fall Okonomiyaki essen.

Gegen 20 Uhr sind wir dann mit dem Zug zurück nach Kyoto gefahren und waren gegen 21 Uhr zuhause. Um 23 Uhr haben wir im Bett gelegen und ich habe am nächsten Tag fast bis 10 Uhr geschlafen.

 

Wart ihr schon mal in den Universal Studios? Welche unserer Osaka-Unterkünfte gefällt euch besser?

 

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4 Gedanken zu “#140 drei Tage Osaka

  1. wordBUZZz schreibt:

    Denn Keller nenne ich mal leer. Um welche Uhrzeit wart ihr denn dort? 😀

    Nach Den Den Town will ich auch einmal, irgendwann… und um Okonomiyaki. Über den Namen kann ich mich immer wieder beömmeln

    Ps: Wusste gar nicht, dass die Japaner schon so einen Movie-Park haben… Wann haben die denn den gebaut? o.O

    Gefällt 1 Person

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