#134 erstes Erdbeben in Japan

Heute sind wir um 7:58 Uhr von einem Erdbeben geweckt worden. Es war stark genug uns aus dem Schlaf zu reißen und uns ein bisschen Angst einzujagen.

Wach wird man weniger von der Bewegung sondern vor allem vom Lärm der dabei entsteht. Es ist einfach nur laut. Alles was sich bewegt macht Geräusche. Außerdem konnten wir das Beben auch deutlich spüren. Wir wurden ordentlich durchgeschüttelt.

Es hielt aber nicht lange an. Nach höchstens 5 Sekunden war der Spuk wieder vorbei. Alles war wieder normal. Dann klingelte mein Wecker. Wir waren aber bereits hellwach.

Internetrecherchen ergaben, dass das Epizentrum in Osaka lag. Dort war es Stärke 6. Wir haben in Kyoto Stärke 5 gespürt. Hier die Internetseite dazu.

Bis auf einen kleinen Schreck ist uns nichts passiert.

 

Habt ihr schon mal ein Erdbeben miterlebt? Wie stellt ihr euch das vor?

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11 Gedanken zu “#134 erstes Erdbeben in Japan

  1. Tara schreibt:

    In Nagoya haben wir es auch mitbekommen. Mich hat es ebenfalls aufgeweckt , aber zum Glück war es ja wirklich schnell wieder vorbei. Vor ein paar Tagen hatten wir hier abends schon mal ein schwächeres Beben …
    ich persönlich bekomme, egal wie stark oder schwach, immer ein bisschen Panik bei Erdbeben. Das ist einfach so eine Naturgewalt die man nicht kontrollieren kann
    Liebe Grüße zu euch nach Kyoto!

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  2. Tanja im Norden schreibt:

    Ich habe in Japan ein paar kleine Erdbeben erlebt, die Stärke weiß ich nicht mehr, aber nicht so ein starkes wie das jetzt. Ich fand es dabei vor allem spukhaft, dass man Bewegung sehen konnte (z.B. an den Stromleitungen und Bäumen), aber mir bekannte Geräusche wie bei einem Sturm dabei völlig fehlten. Und natürlich dass man die Bewegung nicht nur sah sondern auch gleichzeitig im Gebäude spürte. Das war schon ein wenig gruselig.
    Relativ kurz nach meiner Rückkehr saß ich in Deutschland dann einmal in einem Gebäude in der Nähe des Aufzugs und immer wenn der fuhr, vibrierte es leicht. Das hat mich an die ganz leichten Beben erinnert.

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  3. Thomas Gittel schreibt:

    Das war schon ein ganz schöner „Knaller“ – bei „lower 6“ auf der japanischen Intensitätsskala (die ja aussagekräftiger als die Richterskala ist, die nur etwas über die Magnitude im Epizentrum aussagt) kann man wirklich nicht mehr von einer Lappalie sprechen. In Kyoto wurde an manchen Stellen immerhin auch noch „upper 5“ gemeldet (das ist ungefähr das, was am 11.3.2011 in Tokyo zu spüren war).
    Ich war früher bei JEDEM Erdbeben panisch (bin in eine regelrechte Schreckstarre verfallen). Das Erdbeben vom 11.3.2011 hat mich „geheilt“ (aber auch von der Verlässlichkeit des Hausbaus in Japan überzeugt).

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  4. Thomas Gittel schreibt:

    Ja, inzwischen sieht man die Schäden, die in Osaka verursacht wurden – aber, wenn man bedenkt, wie schwer das Erdbeben war, sind die Auswirkungen (so sehr Personenschäden auch beklagt werden müssen) doch eher marginal. Strom und Gas waren innerhalb kurzer Zeit wieder verfügbar, und auch die Shinkansen fahren wieder unbehindert. Das macht den Japanern so schnell keiner nach!
    Erdbeben sind nun mal „täglich Brot“ in Japan – das kann man sich andernorts wahrscheinlich gar nicht vorstellen.
    Aber ich kann mich Rumiko anschließen: Schön, dass Ihr in Ordnung seid!

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