#132 ein Tag in Nara

Am Samstag den 02.06. waren wir in nicht weit entfernten Nara. Auch hier war ich zur Japanreise 2015 schon einmal, aber das Programm war diesmal ganz anders.

Wir sind früh in Kyoto losgefahren und waren dementsprechend gegen 10 Uhr in Nara. Dort angekommen haben wir uns zuerst einen leckeren Mochi bei Nakatanidou gegessen. Die Vorstellung, wie die Reismasse mit dem Hammer geklopft wird, haben wir zwar verpasst, aber der Mochi mit Ankofüllung war super.

Als nächstes streichelten wir ein paar von den vielen Hirschen und vergaßen auch nur ein Foto davon zu machen. Dafür schauten wir uns das Oktoberfest im Narapark an. Ja genau das Oktoberfest mit deutschem Bier und fast deutschem Essen. Wir schauten aber nur, den ein deutsches Bier kann ich in Deutschland wesentlich günstiger trinken und das authentischer deutsche Essen gibt es wohl dort wohl auch.

Um Mittag mussten wir uns auch gar keine Gedanken machen, denn wir waren von einer in Nara lebenden Bekannten von meiner Freundin und ihrem Mann zu ihnen nach Hause zum Essen eingeladen. Wir wurden sehr gastfreundlich empfangen und es gab köstliches Essen.

Wir haben dann zu viert einen Spaziergang durch Nara gemacht und entdeckt, dass dort ein Musikfestival stattfand. Hier spielten verschiedene (vermutlich) Schulorchester. Das erklärt auch die vielen Schulklassen, die im Park herumliefen. Wir schauten uns das kurz an und führten dann unseren Spaziergang fort. Dieser führte uns am Kasuga Schrein und der Nigatsu-do vorbei.

Am Abend waren wir dann noch zu dritt in einem urigem Izakaya etwas außerhalb von Nara. Dort gab es richtig viel gutes Essen und das ein oder andere Bier bzw. Glas Wein. Wir haben so viel gegessen. Das was auf den Bilder zu sehen ist, ist nur ein Bruchteil davon. Außerdem haben wir uns gut unterhalten. Das hat Spaß gemacht.

Gegen 21 Uhr haben wir uns von der Bekannten verabschiedet und sind zurück nach Kyoto gefahren.

 

Mögt ihr Mochi? Würdet ihr in Japan schon im Juni Oktoberfest feiern?

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7 Gedanken zu “#132 ein Tag in Nara

  1. Thomas Gittel schreibt:

    Klar mag ich Mochi – allerdings lieber in „homöopathischen Dosen“. Und weil man in Japan ja das ganze Jahr über „Oktoberfeste“ feiert (die Münchner geben mit ihrem Oktoberfest im September ja schon mal eine Steilvorlage), kann man nicht wählerisch mit der Jahreszeit sein. Ich geb‘ aber zu, dass ich auf solch deutsch angehauchten Festen immer ein bisschen „fremdele“. Jedenfalls haben Japaner jede Menge Spaß dabei – und das find‘ ich schon extrem nett.

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  2. wordBUZZz schreibt:

    Ich bin zwar ein Nordlicht, aber selbst ich weiß, dass es für das Oktoberfest doch eig. noch zu früh sein müsste oder? 😀

    Mochi mit Hammern zurecht klopfen? Klingt einer sehr coolen Art Stress ab zubauen^^

    Gefällt 1 Person

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