#131 Arashiyama Affenpark und Tofu-Restaurant

Am 27.05. zwei Tage nach dem Sportfest war mein Muskelkater soweit abgeklungen, dass wir einen Ausflug nach Arashiyama machen konnten. Dort war ich auch schon am letzten Tag der Japanreise 2015.

Auch dieses Mal war das Wetter super. Von unserer Unterkunft dauerte die Fahrt nach Arashiyama nur etwa 30 Minuten mit dem Fahrrad. Dort liefen wir ein bisschen herum und gingen dann zum Affenpark. Nachdem wir den Eintritt von 800 Yen pro Person bezahlt hatten, mussten wir den Berg zu den Affen hinaufsteigen.

Der Aufstieg war nicht kurz. Wenn ihr euch die Bilder vom Ausblick anseht, wir sind von der Höhe des Flusses gekommen. Oben laufen an die Affen frei herum. Es sind sehr viele. Überall stehen Schilder wie man sich verhalten soll. Nicht anstarren, drei Meter Abstand halten und das wichtigste nichts zu Essen raus holen.

Will man die Affen füttern, muss man in eine Art Käfighäuschen gehen. Von dort kann man den Affen durch ein Gitter das Futter geben. Wir haben das aber nicht gemacht. Wir haben die Affen lieber ein bisschen beobachtet.

Wir waren auch nicht so lange oben. Der Weg nach unten ging schnell. Als wir über die berühmte Togetsu-kyo gehen wollten, konnten wir noch eine Prozession beobachten, bei der zwei Mikoshi (tragbare und sicher sauschwere Schreine) über die Brücke getragen wurden.

Nachdem wir die Brücke hinter der Prozession überquert hatten, suchten wir uns ein schönes Restaurant für das Abendessen aus. Es wurde ein nicht ganz günstiges Tofu-Restaurant namens Saga Tofu Ine (Main Store). Das Essen war aber eine Augenweide und auch sehr lecker. Ich bin ja alles andere als ein Vegetarier, aber dieses rein vegetarische Gericht war super. Falls ihr Vegetarier seid, dann ist das eine gute Adresse.

Wir sind dann gut genährt mit den Fahrrädern wieder nach Hause gefahren.

 

Hättet ihr die Affen gefüttert? Was meint ihr zu dem vegetarischen Tofu-Gerichten?

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6 Gedanken zu “#131 Arashiyama Affenpark und Tofu-Restaurant

  1. Thomas Gittel schreibt:

    Ich glaube, beim Affenfüttern hätte ich mich vornehm zurückgehalten. Aber immerhin habe ich in den vergangenen Jahren lernen dürfen, dass Tofugerichte (die mir früher überhaupt nichts „gesagt“ haben – auch wenn ich Natto mag, bin ich doch kein Tofu-Fan) durchaus lecker sein können.
    Viele Grüße aus Tokyo!
    Thomas

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  2. Tanja im Norden schreibt:

    Tofu ist schon ok, er stört mich nicht, aber ich fand ihn bisher immer langweilig. Ich glaube deswegen nicht, dass ich in ein Tofu-Restaurant gehen würde, obwohl ich vorwiegend vegetarisch esse.

    Die Affen gefüttert habe ich nicht, aber tolle Fotos gemacht, und meine Büro-Tür signalisiert mit dem Bild eines schlafenden Schneeaffen, dass ich nicht da bin.

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  3. wordBUZZz schreibt:

    Ich bin Affen definitiv nicht abgeneigt, aber auf Brüllaffen, Pavianen oder auch Mandrills verzichte ich lieber. So ein Affenbiss tut vermutlich verdammt weh und ist auch nicht ganz ungefährlich…
    Ps: Das Tofugericht sieht super lecker aus, aber die tausend kleinen Schälchen irritieren mich immer wieder. Bin mehr so der Typ, der sich alles auf einen Teller packt. Muss ich weniger abspühlen… ;D

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  4. Thomas Gittel schreibt:

    Mir geht’s mit Tofu genauso – es stört nicht, aber ich muss es auch nicht unbedingt haben.
    Ich habe gerade Deinen Nara-Artikel aufgemacht. Nara war bisher ja immer eine meiner Lieblingsorte in Japan, aber ich glaube, mit dem vermehrten Touristenansturm ist dessen Charme auch ein bisschen verloren gegangen. Wie siehst Du das?

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