#120 Sehenswürdigkeiten über Sehenswürdigkeiten und dann Schule

Ich bin jetzt seit über einer Woche in Kyoto und habe seit dem letzten Beitrag schon wieder viel erlebt. Bis Mittwoch kam ich mir noch ein bisschen vor wie ein Tourist, denn ich habe mir sehr viel in kurzer Zeit angesehen. Dabei wohne ich drei Monate in Kyoto und kann mir durchaus etwas Zeit lassen.

Demnächst werde ich ja auch nicht mehr ganz so viel Zeit haben, denn meine Sprachschule wird viel Zeit fordern. Am Montag hatte ich den Leveltest. Der bestand aus einem schriftlichen Teil und einem Interview. Im schriftlichen Teil habe ich einiges gewusst, aber das Interview war nicht so gut. Aber ich bin nicht bei den Anfängern gelandet. Ich werde in meiner Klasse zwar nichts so viel neue Grammatik lernen, aber dafür viele Vokabel und vernünftiges Sprechen.

Am Mittwoch war mein erster Unterrichtstag. Ich habe von Montag bis Freitag jeden Tag von 13:30 bis 16:45 Uhr Unterricht. Zwei bis drei Stunden sollte ich danach auf jeden Fall noch investieren. Da ist dann nicht mehr so viel mit Freizeit.

Meine Klasse besteht aus etwa 20 Leuten. Die meisten sind Asiaten. Viele aus Taiwan, aber auch Chinesen und Koreaner. Es sind aber auch USA, Australien, Spanien, Frankreich, und mit mir auch Deutschland vertreten.

Jeden Tag schreiben wir in der ersten Stunde einen Vokabeltest und haben kurz vor Ende des Unterrichts einen Test über das am Tag gelernte. Für Zuhause bekommen wir dann noch ein A4 Blatt Hausaufgaben, die wir am nächsten Tag abgeben müssen. Sind zusammen also drei zu erbringende Leistungen am Tag.

Jetzt berichte ich euch aber erst mal was ich vom 06.04. bis 10.04. so getrieben habe. Da ich keinen zu langen Text schreiben möchte, lasse ich einfach viele Bilder sprechen.

Pontocho

Am Freitag den 06.04. war ich ein bisschen in der Pontocho unterwegs. Die habe ich auch schon zusammen mit Marcel bei der Japanreise 2015 erkundet. Die Pontocho ist eines der fünf Geisha-Vierte in Kyoto. In Kyoto heißen Geisha´s übrigens Geiko.

Und ich hatte großes Glück. Das Wetter war zwar alles andere als schön, aber ich habe tatsächlich zwei Maiko, vielleicht sogar Geiko gesehen. Da bin ich mir nicht sicher. Auf jeden Fall waren es echte und nicht irgendwelche verkleideten Touristen. Das hat man an der Haltung und den Bewegungen gesehen.

Kamo Schrein und Spaziergang

Am Wochenende habe ich mich ein bisschen auf den Montag bevorstehenden Leveltest vorbereitet. Zwischendurch war ich aber auch mal draußen. Bei einem Spaziergang bemerkte ich einen Schrein, der gar nicht weit von meiner Unterkunft ist. Der Kamo Schrein. Den sah ich mir natürlich gleich mal genauer an. Ich habe auch Omekuji mitgemacht und das größte mögliche Glück bekommen. Sehr gut. Ich bin dann noch ein bisschen flussaufwärts spazieren gegangen.

Außerdem habe ich an dem Wochenende selbst gekocht. Wer mich kennt wird jetzt aufhorchen. Was Thomas hat gekocht? Ja ich habe gekocht. Aber was einfaches. Nämlich Oyakudon, eine Art Omelette mit Huhn und Zwiebeln auf Reis. Hier das Ergebnis und ein Oyakudon, welches ich im Restaurant gegessen habe

Leveltest, Higashi Hongan-Tempel und Shosei-en Garten

Am Montag hatte ich dann den Leveltest. Da nach dem Leveltest nichts mehr an der Sprachschule zu tun war, schaute ich mir gleich noch den nahe gelegenen Higashi Hongan-Tempel an.

Nach dem Tempel habe ich mir den nur etwa 300 Meter entfernten Shosei-en Garten angesehen. Seht euch das vorletzte Bild im Garten mal genauer an.

Außerdem habe ich an diesem Tag gut gespeist. Zum Mittag gab es Ramen mit Schweinebauch, zwischendurch ein bisschen Süßkram und abends Gyoza.

Inari Schrein und Tofuku Tempel

Am Dienstag war richtig schönes Wetter und der letzte Tag vor Beginn der Sprachschule. Da wollte ich was tolles machen und habe mich für den Inari Schrein entschieden. Leider war ich nicht der einige, der diese Idee hatte. Auf dem Weg zum und auch am Schrein waren so viele Leute.

Ich habe mich von den vielen Leuten aber nicht beirren lassen und bin durch die vielen Torii und über  ebenfalls viele Treppenstufen auf den Inari Berg gestiegen. Anfangs noch in eine riesigen Kolonne, später aber mit weniger Leuten um mich rum. Die Anzahl der Leute nahm mit jeder Stufe nach oben ab. Da es so viele Torii gab musste ich auch viele Bilder machen. Ich hoffe es sind euch nicht zu viele.

Ich habe jeden Winkel erkundet und mir viel Zeit gelassen. Dadurch habe ich einige schöne Plätze gefunden, an denen Leute die es eilig hatte einfach vorbei gerannt sich.

Als ich mit der Runde um den Inari Berg fertig war, ging ich nicht wieder runter zum Schrein, sondern einen Waldweg Richtung Tofuku Tempel. Den schaute ich mir dann auch gleich noch an.

Im Tempel gibt es einen berühmten Steingarten. Ich bezahlte 400 Yen Eintritt und sah mir auch diesen an. Der Steingarten ist ganz schön, aber ich denke man muss schon ein richtiger Steingarten-Fan sein, um auf seinen Kosten zu kommen.

Damit ist meine Berichterstattung der letzten Tage abgeschlossen. Seit Mittwoch ist mein Alltag von der Sprachschule geprägt, aber am Wochenende werde ich sicher wieder was unternehmen.

 

Welche Sehenswürdigkeit gefällt euch am besten? Habt ihr ein Lieblingsbild im Beitrag?

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3 Gedanken zu “#120 Sehenswürdigkeiten über Sehenswürdigkeiten und dann Schule

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