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# 112 Impf-Marathon

In Vorbereitung auf meinen einjährigen Japanaufenthalt habe ich mich darüber informiert, welche Impfungen in Japan nötig sind. Da es sich bei Japan um einen Industriestaat handelt, ist das Risiko an einer gefährlichen Krankheit zu erkranken relativ gering. Dennoch gibt es einige Dinge zu beachten.

Beim auswärtigen Amt kann man sich neben allen relevanten Reise- und Sicherheitshinweisen auch über die für Deutsche empfohlenen Impfungen für Japan (unter Medizinische Hinweise) belesen. Hier werden die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes empfohlen. Das sind Tetanus, Diphtherie und Polio, ggfs. Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Influenza (Risikogruppen) und Pneumokokken (über 60-Jährige). Außerdem ist bei längeren Aufenthalten (besonders in ländlichen Gegenden) eine Impfung gegen Japanische Encephalitis empfohlen.

Ich war also im Dezember 2017 bei meinem Hausarzt in Leipzig und habe prüfen lassen, ob ich alle Standardimpfungen habe. Dabei hat mir der Arzt empfohlen mich gegen Hepatitis A impfen zu lassen. Dafür müsste man eigentlich drei Impfungen im Vierteljahresabstand bekommen. Für einen Schutz für ein Jahr reicht aber auch schon eine Impfung.

Da ich dann im Dezember eine leichte Erkältung hatte, habe ich mir die Impfung am 15.01.2018 nach der Arbeit geholt. Die Impfung habe ich nicht so gut vertragen, denn mir ist danach ein bisschen schwarz vor Augen geworden. Das könnte an meiner Angst vor Nadeln und der Tatsache liegen, dass ich zum Mittag das letzte mal etwas gegessen und viel zu wenig getrunken hatte.

Ich musste also noch ein bisschen auf einer Liege liegen bleiben und Wasser trinken, während eine Schwester versuchte meinen Puls zu messen.

impfung

Da mich meine Freundin darauf aufmerksam gemacht hatte, mich eventuell auch gegen Japanische Encephalitis impfen zu lassen, stand diese dann am 29.01. an. Diesmal hatte ich vorher genug gegessen und getrunken und auch keinerlei Probleme mit der Impfung.

Heute habe ich die zweite Impfung gegen Japanische Encephalitis bekommen und bin damit fertig mit meinem Impf-Marathon. Drei Impfungen innerhalb von sechs Wochen. Und das mit Angst vor Nadeln.

Die Impfung gegen Japanische Encephalitis ist eine Privatleistung. Das heißt der Impfstoff und auch die Impfleistung muss aus eigener Tasche bezahlt werden. Bei mir waren das zwei mal 96,51 € für den Impfstoff und etwa zwei mal 15 € für die Impfleistung vom Arzt.

Kann man der Krankenversicherung jedoch nachweisen, dass diese Impfung notwendig ist, ist eine Rückerstattung der Kosten für den Impstoff zu 100% und eine teilweise Rückerstattung der Impfleistung möglich. Ich werde den Antrag auf Rückerstattung morgen an meine Krankenkasse senden.

Hab ihr Erfahrungen mit Impfungen fürs Ausland? Wie steht es bei euch um die Nadelangst?

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