#106 Tag 11 Tokyo-Tower, Zojo-ji und Matsuri

Kommen wir zum Tag 11 der Japanreise, dem 12.08.2017. An dem Tag stand der Tokyo-Tower auf dem Plan. Er ist das Wahrzeichen der Stadt und in vielen Animes zu sehen.

Wir haben an dem Tag mal ausgeschlafen und gut gefrühstückt. Danach haben wir uns gleich auf den Weg zum Tokyo-Tower gemacht. Dort waren wir dann erst nach 12 Uhr. Trotzdem war es sehr leer, denn die meisten Leute kommen kurz bevor es dunkel wird.

Im Eingangsbereich war auch das Maskottchen, ein rosa Tokyo-Tower, anzutreffen. An diesem Tag hatte das Maskottchen aber ein blutiges Bein um den Hals, da es gerade eine Gruselausstellung gab. Diese haben wir uns jedoch nicht angesehen. Dauerhaft gibt es im Tokyo-Tower eine große One Piece Ausstellung, aber auch die haben wir uns nicht angesehen, da mich One Piece nicht wirklich interessiert. Aber um alle zu ärgern, die sofort reingegangen wären, konnte ich mir folgendes Foto nicht verkneifen 😛

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Endlich stiegen wir den Tokyo-Tower hinauf. Naja eigentlich fuhren wir mit dem Aufzug nach oben. Der Tokyo-Tower ist mit seinen 332,6 Metern Höhe zwar lange nicht so hoch wie der Sky-Tree, aber die Aussicht ist von der Plattform in 150 Metern Höhe auch ganz schön. Leider konnten wir nicht auf die Plattform auf 250 Metern, da diese geschlossen war.

Der Tokyo-Tower wurde 1958 gebaut und zuletzt 2011 umgebaut. Sein Alter sieht man ihm auch deutlich an. Er ist von Innen nicht so schick und neu wie der Sky-Tree, hat aber dafür seinen ganz eigenen Charme. Wir sind nicht bis zur Beleuchtung am Abend geblieben. Das hätte sicher auch sehr schick ausgesehen.

Stattdessen sind wir wieder nach unten gegangen und haben etwas bei Mos Burger gegessen. Ich habe auch nicht irgendeinen Burger gegessen, sonden den Tokyo-Tower-Burger.

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Nach dem Essen gab es noch ein Eis und dann sahen wir uns den Zojo-ji Tempel an, den wir von oben gesehen hatten. Wenn man vor dem Hauptgebäude steht, sieht es aus als wäre der Tokyo-Tower die Fernsehantenne des Tempels 🙂

Auf dem Gelände des Tempels stehen sehr viele bemützte Jizo-Figuren. Die Mützen werden den Figuren aufgesetzt, um Schutz für neugeboren Kinder in der Familie zu erbeten. Regelmässig kommen Familienangehörige vorbei und waschen die Mützen.

Wir verließen den Tempel und schauten uns noch kurz den kleinen Park neben dem Tokyo-Tower an. Dieser ist schön und ganz ruhig. Wir hatten ihn eigentlich für uns allein. Auf einem kleinen Hügel im Park ist ein kleiner Schrein zu finden.

Als nächstes gab es einen kleinen Snak in Form von Gyoza (Teigtaschen) und Takoyaki (Tintenfischbällchen). Auf einem Plakat hatten wir von einem Matsuri (Fest) gelesen, welches ganz in der Nähe vom Yoyogi-Park stattfand. Wir gingen zu dritt hin und sahen auf dem Weg sogar Leute, die verkleidet als Mario, Luigi, Yoshi und Donky Kong mit kleinen Card-Autos unterwegs waren.

Das Matsuri war nur mäßig interessant, denn es war nicht viel los und zu sehen gab es auch nicht viel. Es gab keine Vorführungen oder ähnliches, aber dafür ein Kategori (geschabtes Eis mit Sirup) für jeden von uns.

Da das Matsuri nicht sehr interessant war, gingen wir bald wieder zu unserer Unterkunft. Dort probierten wir zwei Süßigkeiten, die wir in den letzten Tagen unterwegs gekauft hatten. Zum einen Küken-förmige kleine Kuchen, die aus Fukuoka stammen und zum anderen die Tokyo-Banane (auch eine Art Kuchen). Beides ist sehr lecker und ein super Mitbringsel für Freunde und Verwandte.

 

Wart ihr schon mal auf dem Tokyo-Tower? Hättet ihr euch die One Piece Ausstellung angesehen?

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