#98 Tag 8 Sensoji, Kappabashi, Skytree und Okonomiyaki

Am Tag 8 der Reise, dem 09.08.2017, haben wir viel erlebt. Was genau verrät euch der folgende Beitrag.

Wir sind früh aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann mit der U-Bahn nach Asakusa aufgebrochen, um uns den Sensoji anzusehen. Er ist einer der ältesten buddhistischen Tempel Tokyos und wurde 645 gegründet.

Da wir sehr zeitig am Tempel waren, waren meisten Geschäfte in der Souvenier-Straße davor noch geschloßen. Dementsprechend waren auch noch nicht so viele Leute unterwegs, was ganz angenehm war.

Die Sonne schien unbarmherzig und es war schon am Morgen sehr warm. Das veranlasste uns unseren Regenschirm zu einem Sonnenschirm zumzufunktionieren. Damit bewaffnet, gingen wir die Souvenier-Straße entlang bis zum zweiten Laternen-Tor. Hinter diesem lag der Tempel und seitlich eine fünfstöckige Pagode.

Vor dem Tempel war außerdem eine riesige Schale, die mit Sand gefüllt war. Im Sand steckten Räucherstäbchen, die es in der Nähe zu kaufen gibt und die von Besuchern dort hineingesteckt werden. Immer wieder sahen wir Leute, die an die Schüssel herantraten und sich den Weihrauch zufächerten.

Nach dem wir die Treppe zum Tempel bestiegen hatten, warfen wir einen Blick zurück auf den Platz und in das Innere des Tempels.

Bevor wir zur nicht weit vom Sensoji entfernten Kappabashi gingen, holten wir uns ein leckeres und üppiges Mittags-Bento.

Die Kappabashi beherbergt alle Geschäfte, die man zum Führen eines Retaurants benötigt. Hier gibt es Läden für Lebensmittel, Küchengeräte, riesige Pfannen, Küchenbedarf, teure Messer, Restauranteinrichtung und natürlich Plastikessen.

In einem Laden mit Plastikessen konnten wir uns sogar die Herstellungsschritte für Plastikessen ansehen. Sehr interessant.

Nach der Kappabashi war unser Tag aber noch nicht zu ende. Als nächstes gingen wir in Richtung des Skytree. Diesen sahen wir schon vom Weiten, den mit seinen 634 Metern ist er der höchste Fernsehturm der Welt.

Bevor wir jedoch den Skytree bestiegen, fuhren wir mit dem Fahrstuhl in die oberste Etage einen hohen Gebäudes neben dem Skytree. Trotzdem waren wir noch weit von der Spitze des Skytree entfernt.

Vom Anblick fasziniert, begaben wir uns in das Kaufhaus unter dem Skytree und stellten uns für ein Ticket nach oben an. Da wir Mittwoch hatten und es irgendwann nach dem Mittag war, mussten wir nicht anstehen. Wir konnten an den Flächen vor der Kasse und dem Fahrstuhl sehen, dass hier sehr lange Schlange üblich sind.

Wir hatten aber Glück und waren sehr zügig auf der ersten Aussichtsplattform des Skytree. Diese liegt auf 350 Metern Höhe und der Eintritt kostet etwa 2000 Yen. Das Geld sollte man auf jeden Fall invenstieren, denn der Ausblick über Tokyo ist klasse.

Wir haben auch noch wietere 1000 Yen investiert und sind auf die zweite, 450 Meter hohe Aussichtsplattform hinaufgefahren. Dort gab es eine kleine Ausstellung über Thomas die kleine Lockomotive. Ich weiß nicht, ob sich in Deutschland noch jemand dafür interessiert, aber in Japan scheint Thomas noch sehr populär zu sein. Ein paar Fotos konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen.

Ich empfehle jedem auf die erste Aussichtsplattform des Skytree zu fahren. Die zweite muss aber nicht unbedingt sein, denn die Aussicht ist durch die kleinen Fester nicht wirklich besser als auf der ersten. Da muss jeder für sich entscheiden ob ihm das weitere 1000 Yen wert ist.

Zum  Abschluss des Tages besuchten wir noch ein sehr schönes Okonomiyaki-Restaurant. Dort konnten wir den Köchen bei der Zubereitung usneres Okonomiyaki zusehen.

Insgesamt war es ein sehr erlebnisreicher Tag und wir waren froh am Ende in unseren Betten zu liegen.

 

Gefällt euch der Sensoji? Würdet ihr auf dem Skytree bis ganz nach oben fahren?

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5 Gedanken zu “#98 Tag 8 Sensoji, Kappabashi, Skytree und Okonomiyaki

  1. MT schreibt:

    Das scheint ein wirklich geschäftiger Tag gewesen zu sein. Ich finde persönlich besonders die Kappabashi-Straße sehr interessant. Da hätte ich bestimmt auch was gekauft. 😉

    Der Sensoji Tempel gefällt mir persönlich auch sehr gut, das Areal rund um den Tempel ist hübsch und die markante große rote Laterne sollte man schon gesehen haben. Zum Thema gesehen haben, meiner Meinung nach lohnt sich der Besuch im Skytree generell auf jeden Fall. Für mich war die oberste Plattform ein „nice to have“ aber etwas überteuert.

    Ansonsten wieder ein schöner Beitrag. 🙂

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  2. wordBUZZz schreibt:

    Der Schrein sieht sehr schön aus, und hat sicherlich eine super interessante Geschichte?

    Woher kommt eigentlich dieser Brauch des Plastikessens? Ich finde das jedes Mal ein wenig absurd und irritierend 😀

    Bei den Fotos des Skytrees hat sich maleben mein Mangen umgedreht… Ich würde gar kein Geld dafür investieren. Höhenangst hurray, aber Thomas die Lokomotive ist toll! Kindheitserinnerungen und so

    Gefällt 1 Person

    • einjahrjapan schreibt:

      Natürlich hat der Schrein seine Geschichte. Und zwar hat vor langer Zeit ein Fischer eine kleine goldene Kannon-Statue aus dem Wasser gefischt. Diese Statue wurde dann verehrt und ein Tempel gebaut.

      Plastikessen gibt es in sehr vielen Restaurants in Vitrinen, damit man sehen kann was es dort zu essen gibt. Das Essen was dann auf dem Teller landet sieht dann absolut genau so aus, wie in der Vitrine. Gerade für Ausländer ist das super. Man zeigt einfach auf das, was man haben möchte.

      Ich habe auch Höhenangst, aber auf dem Syktree war alles super. Alles um mich rum war zu und ich konnte den Abgrund nicht direkt sehen. Dann geht das.

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