#83 Tag 1 und 2 Anreise

Nachdem ich euch letzte Woche kurz über den Status meiner Vorbereitungen informiert habe, geht es heute mit der Berichterstattung der Japanreise 2017 los. Wie es bei einer Reise ins fast 10.000 Kilometer entfernte Tokyo eben ist, gingen die ersten 1,5 Tage für die Anreise drauf. Davon werde ich euch jetzt berichten.

Los ging die Reise am 02.08.2017, einem Mittwoch, am frühen Morgen nach nur vier Stunden Schlaf. Wir, also meine Freundin und ich, standen 4:30 Uhr auf, um uns mit je einem Koffer (2015 hatte ich zwei Koffer) zum Leipziger Hauptbahnhof zu begeben und einen ICE zum Berliner Hauptbahnhof zu nehmen. Von dort ging es mit dem Bus zum Flugplatz Tegel, wo gegen 9 Uhr unser Flug nach Rom gehen sollte.

Dieser verspätete sich aber um etwa eine dreiviertel Stunde, da es Probleme mit der Gepäckannahme gab. Uns wurde gesagt, dass wir unser Gepäck eventuell erst ein paar Tage später ankommt. Das klang nicht gut. Der Flug von Berlin nach Rom wurde übrigens von Air Berlin durchgeführt, die ja gerade in die Pleite gehen.

Da wir in Rom aber viel Zeit zum umsteigen hatten, machen wir uns keine großen Sorgen. Der Flug noch Rom dauert keine zwei Stunden. Dort hatten wir einen kurzen Aufenthalt und flogen pünktlich 13:15 Uhr mit All Italia gen Tokyo. All Italia geht übrigens auch gerade Pleite 🙂

Nach einem etwas mehr als zehnstündigen Flug, tatsächlich etwas Schlaf im Flugzeug, zwei Filmen und zwei Bordmahlzeiten kamen wir gegen 10 Uhr Ortszeit auf dem Flugplatz Narita an. Eingentlich höchste Zeit für das Bett, denn in Deutschland war es jetzt 3 Uhr in der Nacht. Um einen Jetlag zu vermeiden, sollte man dies auf keinen Fall tun, sondern wie wir bis zum Abend durchpowern.

Nachdem wir alle Einreiseformulare ausgefüllt, unsere Fingerabdrücke abgegeben und unsere Pässe kontrollieren lassen hatten, gingen wir an das Gepäckband und warteten was passiert. Und siehe da, undere Koffer waren dabei. Also alles gut gelaufen.

Nachdem wir nun endlich angekommen waren gab es zwei Dinge zu tun. Zu erst eine Flasche Mitsuya Cider (Pocari Sweet wäre noch besser gewesen, gab es aber nicht) am Flughafencombini kaufen und dann eine Suica-Card am Ticketautomaten holen. Diese kann man mit Geld aufladen und dann bargeldlos neben U-Bahn-Tickets alles Mögliche bezahlen.

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Als nächstes machten wir uns auf den Weg nach Tokyo, denn Narita liegt ein ganzes Stück außerhalb. Wir fuhren mit der Keisei-Line bis Motoyawata und von dort die Shinshuku-Line (geht in die Keio New Line über) bis nach Hatsudai. Von der U-Bahn Station war es dann nur ein kleiner Fußmarsch bis zu unserer Airbnb Unterkunft.

Beim Einzug bekamen wir unseren Vermieter garnicht zu Gesicht, denn der Schlüssel zur Unterkunft war in einem großen Vorhängeschloss mit Fach, welches nahe der Tür an einem Dachrinnenfallrohr befestigt war.

Wir traten also in die kleine Wohnung ein, luden unser Gepäck ab und sahen uns erstmal um. Es gab einen Flur mit Bereich zum Schuhe ausziehen, ein kleines Bad, eine Kochnische und ein für japanische Verhältnisse geräumiges Zimmer mit Futons. Internet gab es in Form eines Pocket-Wifi´s. Außerdem hatten wir Kühlschrank, Mikrowelle, Wasserkocher und Fernseher.

Nachdem wir uns schon etwas eingerichtet hatten, klingelte es an der Tür und wir begrüßten die Freundin meiner Freundin, mit der wir uns in nächsten zwei Wochen die Unterkunft teilen würden.

Da wir von der Anreise ziemlich geschafft waren, machten wir noch einen Spaziergang und erkundeten die nahe Umgebung. Zurück in der Unterkunft haben wir alle noch ein bisschen gequatscht und dann bald die Futons für die erste Nacht ausgelegt.

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Würdet ihr euch auch eine Suica-Card besorgen? Was haltet ihr von der Unterkunft?

 

 

 

 

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5 Gedanken zu “#83 Tag 1 und 2 Anreise

  1. MT schreibt:

    Es scheint eine lange Anreise gewesen zu sein, aber du scheinst das beste draus gemacht zu haben. Und ich persönlich würde mir auch zügig eine Suica-Card holen, wenn ich das erste Mal in Tokyo unterwegs bin. Sie spart am Ende Geld und Zeit.

    Deine Unterkunft scheint alles zu haben, was man braucht. Klein aber fein, wie man doch so gerne sagt und ich denke für einen zweiwöchigen Stadturlaub wesentlich kostengünstiger und gemütlicher als ein Hotelzimmer.

    PS: Über die zusätzliche Kissenausstattung habe ich übrigens herzlich gelacht.

    Gefällt 1 Person

  2. rumiko schreibt:

    Nach diesem Artikel finde ich wieder, dass die Fährt zwischen Deutschland und Japan sehr lang ist. Ich freue mich auf deine nächste Beitrage 🙂
    Hat diese Airbnb Unterkunft euch gefallen?
    In meinen Freunden gibt es eine, die mit den Airbnb Unterkünfte in Japan Probleme hatten.
    Seitdem habe ich vor Airbnb Angst.
    Ich freue mich auf den nächsten Beitragen.

    Gefällt 1 Person

    • einjahrjapan schreibt:

      Hallo Rumiko,
      ja der Weg nach Japan ist lang, aber lohnenswert. 🙂
      Unsere Airbnb Unterkunft war super. Bis jetzt habe ich nur gute Erfahrungen mit Airbnb gemacht und ich hoffe das bleibt auch so. Meinen ersten Monat in Kyoto habe ich auch über Airbnb gebucht.
      Hast du Airbnb schon mal ausprobiert?
      Schönen Gruß aus Leipzig
      Thomas

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