#49 vier Tage Kopenhagen

Ich war als Kind mal mit meinen Eltern und meinem Bruder in Dänemark. Ich denke da war ich etwa 12. Das so ziemlich einzige was mir von der Woche Dänemark noch einfällt ist das Legoland, baden im Meer und ein großes Aquarium.

 

Anreise am Mittwoch

Aus einem Anlass, den ich jetzt noch nicht verrate, hat es mich und meine Freundin vom Donnerstag den 02.02. bis Freitag den 05.02. für vier Tage nach Kopenhagen verschlagen. Eigentlich sind wir schon am 01.02. kurz vor 0:00 Uhr mit dem Flugzeug in Kopenhagen gelandet. Wir waren von Leipzig mit dem Zug nach Berlin gefahren und sind von dort in 40 Minuten nach Kopenhagen geflogen. Wir sind so zu sagen gestartet und gleich wieder gelandet.

Wir sind gegen 0:30 Uhr in unserer Unterkunft angekommen. Wir haben über Airbnb gebucht und nicht weit vom Zentrum bei einem Host privat gewohnt. Wir hatten ein schönes Zimmer und konnten Bad, Küche sowie Wohnzimmer mit nutzen. Die Leute waren super nett. Fahrräder standen uns auch zur Verfügung.

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unser Zimmer

 

Stadtführung am Donnerstag

Nachdem wir am Donnerstag einigermaßen ausgeschlafen und gefrühstückt hatten, fuhren wir mit den Fahrrädern zum Rathaus in der Altstadt, um eine Stadtführung mitzumachen. Bei der Fahrradfahrt stellen wir fest, dass Kopenhagen eine Fahrradstadt ist. Es gibt sehr breite Radwege, die bestens mit Ampeln ausgestattet sind. Das erlaubt es einem sehr gut im Verkehr voran zu kommen.

Bei der Stadtführung wanderten wir also mit einigen anderen und unserem englisch sprechenden Guide 2,5 Stunden lang durch die Stadt. Wir sahen jede Menge historischer Gebäude und bekamen sehr viele interessante Infos über die Stadt Kopenhagen, sowie über die Politik und das Bildung bzw. Sozialsystem Dänemarks. Auf den folgenden Bilder könnt ihr einiger Sehenswürdigkeiten sehen.

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass die berühmte kleine Meerjungfrau nicht unter den Bilder ist. Da wir von einigen Quellen erfahren hatten, dass der Anblick der kleinen Meerjungfrau sehr enttäuschend sei, beschlossen wir uns diese gar nicht erst anzusehen.

Gern wären wir in den berühmten Freizeitpark Tivoli gegangen. Dieser hat aber im Februar leider geschlossen und öffnet erst im April wieder.

Nach der Stadtführung gingen wir auf der Suche nach etwas Wärme am Kanal entlang und ich fotografierte die dortigen Toiletten, weil diese so schick aussahen. Dann fanden wir endlich ein Café in dem wir uns mit einer heißen Schokolade aufwärmten.

Da die Führung nicht am Rathaus, wo unsere Fahrräder standen, endete, gingen wir durch die Strøget zurück. Das ist eine Einkaufsstraße in der des neben den üblichen Souvenir- und Klamottenläden auch Läden von Gucci, Prada und wie sie alle heißen gibt. Die interessierten uns jedoch wenig. Nur den Disney-Laden und Lego-Flagship-Store schauten wir uns an.

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Lego-Geschichte

Als wir am Abend in unserer Unterkunft ankamen, waren wir von der ganzen Lauferei ziemlich geschafft und gingen nicht zu spät ins Bett.

 

Schlossbesichtigung am Freitag

Am Freitag sind wir bei ekligem Nieselregen mit den Fahrrädern zum Schloss Rosenborg gefahren. Wir kaufen uns Tickets und schlossen unsere Rucksäcke ein, bevor wir mit der Besichtigung starteten. Wir hatten nur noch 1,5 Stunden Zeit, denn 14:00 Uhr schließt das Schloss seine Pforten.

Zuerst gingen wir in den Keller, wo sich die Schatzkammer, ein Weinvorrat und in einem mit Panzertüren gesicherten Raum auch die Kronjuwelen Dänemarks befinden. Dann sahen wir uns den Rest des Schlosses an. Unter anderem auch das Klo des Königs 🙂 Natürlich gab es auch einen Thronsaal und viele prunkvolle Zimmer.

Nachdem wir mit der Besichtigung fertig waren machen wir uns auf den Weg ein Restaurant zu suchen, in dem wir typische dänische Kost bekommen konnten. Das fanden wir dann auch und aßen bei einem frisch gezapften Carlsberg ein leckeres Smorrebrot.

Wir machen uns dann auf den Weg zu unserer Unterkunft, weil ich am Abend noch einen wichtigen Termin, wegen dem wir überhaupt in Kopenhagen waren, hatte. Dazu gibt es aber nächste Woche einen separaten Beitrag. Also seid gespannt!

 

Spaziergang am Samstag

Nach einem reichhaltigem Frühstück erkundeten wir die nähere Umgebung unserer Unterkunft und waren in einen Einkaufszentrum shoppen. Wir hatte zusammen fünf Postkarten geschrieben und wollten dafür Briefmarken kaufen. Ich staunte nicht schlecht als wir für fünf Briefmarken umgerechnet  17 Euro bezahlten. Hatte ich schon erwähnt, dass Dänemark teuer ist? Jetzt wisst ihr es. Ich habe ab da alles was wir gekauft haben nicht in Euro, sondern in Briefmarken umgerechnet.

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Frühstück

Als nächstes sind wir einen Spaziergang nach Christianshafen gemacht. Wir haben uns die Boote in den Kanälen und das Opernhaus angesehen. Das Wetter war wieder mal nicht das tollste, aber das konnte uns nicht schrecken. Auf dem Rückweg entdecken wir erst eine Ansammlung von kleinen Bäumen an denen Wünsche hingen und danach eine riesige Halle mit Streetfood-Ständen. Dort gönnten wir uns ein super leckeres Smørrebrød mit Flæskesteg. Dazu noch ein leckeres, aber mit umgerechnet 7,40 Euro etwas teures 0,4 Bier. Naja eigentlich hat es ja nur knapp 2 Briefmarken gekostet. Das geht ja noch. 😉 Gut gesättigt kehrten wir zurück zu unserer Unterkunft.

Gut gesättigt und erschöpft kehrten wir zurück zu unserer Unterkunft und gingen früh ins Bett um fit für den letzten Tag in Kopenhagen zu sein.

 

Abreise am Sonntag

Da unser Flug zurück nach Berlin erst 20:10 Uhr gehen sollte, hatten wir eigentlich noch den ganzen Tag Zeit. Wir fuhren mit den Fahrrädern zu einem großen Einkaufszentrum mit haufenweise Geschäften und Möglichkeiten echt günstig zu essen. Da sich meine Jeans begann am Hintern aufzulösen, kaufte ich mir dort für sehr günstig 40 Euro eine neue.

Dann nutzten wir noch die Gelegenheit in Dänemark auch mal günstig zu essen und nahmen in einem All-You-Can-Eat-Buffet-Restaurant Platz, um uns die Bäuche vollzuschlagen. Das ganze war mit etwa 24 Euro für zwei Personen und mit Getränken fast günstiger als in Deutschland. Ich habe so viel gegessen. Ich sage nur Fixkostendegression. 😉

Super vollgefressen radelten wir zur Unterkunft, packten unsere Sachen, räumten das Zimmer auf, verabschiedeten uns von unserem Gastgeber und brachen zum Flughafen auf. Nach einem über eine Stunde verspätetem Flug, einer Zugfahrt nach Leipzig und einem einstündigem Fußmarsch, weil keine Straßenbahnen mehr fuhren, kamen wir gegen 3:30 Uhr zuhause an und fielen erschöpft ins Bett und unsere Reise war zu ende.

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Schlittschuhlaufen am Montag

Zum Glück hatten wir am Montag noch Urlaub. Da blieb auch noch Zeit zum ersten mal in meinem Leben Schlittschuh zu laufen. Ich habe glücklicherweise keine Verletzungen davongetragen und bin auch nur einmal hingefallen.

 

Wart ihr schon mal in Dänemark? Was haltet ihr von den Briefmarkenpreisen?

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2 Gedanken zu “#49 vier Tage Kopenhagen

  1. wordBUZZz schreibt:

    Ich war bereits zweimal in Kopenhagen… Das heißt die Touri-Ziele sind mir gut in Erinnerung geblieben, waren damals noch bei der kleinen Meerjungfrau wobei ich mir damals schreckliche Blasen gelaufen habe und barfuß zurück musste. In Schloss Rosenborg war ich dagegen noch nicht, sieht aber beeindruckend aus. Aufregender als Versailles. Meine Freundin hatte mich dann das zweite Mal in die Freistadt Christiania, nettes Fleckchen mit vielen netten Menschen.

    Schade das ihr das Aquarium nicht besucht habt, es liegt ein wenig außerhalb ist echt klein hat dafür aber exquisite Meeresbewohner zu bieten. Die S-Bahnen sind übrigens mega cool. Ich wünschte wir hätten solche. An die Briefmarkenpreise kann ich mich leider nicht erinnern, ich weiß nur das eine auf Island 1,10€ nach Deutschland kostete, der Kurs war damals aber auch miserabel.

    Gefällt 1 Person

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