#28 Tag 6 Wissenschaftsmuseum und Museum des Wohnens und Lebens

Es wird Zeit über den nächsten Tag zu berichten, den 27.08.2016.

Der Tag startete natürlich (für uns inzwischen zur Tradition geworden) mit einem leckeren Frühstück auf unserem Stromkasten. Es gab eine Art Schnitzel und zum Nachtisch Ananas. Sehr lecker!

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Da es in Osaka einiges zu sehen gibt haben wir auch am 27.08. die Stadt noch immer nicht verlassen und uns gleich zwei Museen angesehen.

Das erste Museum war das Wissenschaftsmuseum von Osaka. Im Eingangsbereich des Museums kann man Cubekun bei der Arbeit zusehen. Das ist ein Roboter, der pausenlos magische Würfel löst.Wenn also irgendwann mal Maschinen die Welt übernehmen, dann vom Wissenschaftmuseum in Osaka aus.

Im Museum gab es viel über Elektizitätsgewinnung, alte Computer, verschiedene Materialien und einiges mehr zu sehen und eine ganze Etage um alle möglichen Sachen selbst auszuprobieren. Als wir in den ersten Ausstellungraum gingen, kam uns eine Museumsangestellt entgegen und teile uns mit, dass es eine Vorführung gäbe, die wir uns ansehen sollten. Diese stellte sich als eine Art Vortrag über Licht und Farben für Kinder heraus, in der auch nur Kinder und deren Eltern saßen. Und wir.

Der Vortag war natürlich komplett auf Japanisch und so gut wie nicht zu verstehen mit unsern Japanischkenntnissen. Da es aber um Licht und Farben ging und viel vorgeführt wurde, konnte man meinst erahnen um was es gerade geht. Und zumindest die Farben haben wir auf Japanisch verstanden und ein paar neue gelernt.

Das zweite Museum war das Museum des Wohnen und Lebens in Osaka. Es befindet sich in einer großen Halle im achten Stock einen Hochhauses und zeigt ein nachgebautes Stadtviertel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die meisten Gebäude sind begehbar und es gibt einen Tag-und-Nacht-Wechsel in der Halle, sowie projeziertes Feuerwerk. Überhaupt merkt man nicht, dass man in einer Halle ist. Alles sieht ziemlich echt aus. Man kann sich während des Besuchs sogar die passende Kleidung ausleihen. Leider konnten wir das nicht, weil es an dem Tag sehr voll war und keine Ausleihkleidung mehr da war. Es gab auch noch weitere Ausstellungräume wo Modelle von Stadteilen Osakas aus verschiedenen Zeiten ausgestellt waren.

Mir fällt gerade auch ein, dass das Museum eines derer war, in denen Selfisticks verboten waren. Ein großes Pech für die vielen chinesichen Touristen, die gefühlt alle so ein Teil haben.

Nach dem Musem gab es dann erstmal was leckeres zum Futtern.

Nach dem Essen war noch so viel vom Tag über, dass wir beschlossen haben uns die 2,8 km lange komplett überdachte Einkaufsstraße anzusehen. Hier gibt es jede Menge verschiedene Geschäfte und Fressbuden.

Es ist wirklich erstaunlich, dass man nur ein paar Meter in eine, die Einkaufsstraße kreuzende, Straße laufen muss, um plötzlich vor dem Eingang eines Shintoschreins zu stehen, obwohl man eigentlich nur an den nächsten Getränkeautomaten wollte. Natürlich wollte ich mir diesen dann auch genauer ansehen. Auf einem Bild könnt ihr sogar zwei Tempeldienerinnen sehen.

Nachdem wir den Schrein gesehen haben und mit der Einkaufsstraße fertig waren, sind wir noch durch den Park von Nakanoshima gegangen. Naka heißt Mitte und Shima heißt Insel. Es ist eine Insel in einem Fluss (keine Ahnung wie der heißt). Es gibt einen asphaltierten Weg um die ganze Insel (der von sehr vielen Läufern genutzt wird), große Wiesen und einen Park, in dem Rosen wachen. Diese sind beschriftet und es sind sogar einige deutsche Rosen dabei. Natürlich gibt es auch Möglichkeiten etwas zu essen oder zu trinken.

Als es irgendwann dunkel wurde, kam eine tolle Atmosphäre auf. Sieht man hoffentlich auf den Bildern. In Wirklichkeit war es noch viel besser 😉

Um den Tag abzuschließen, waren wir dann noch schön was zum Abendbrot essen. Ich weiß gar nicht mehr wo, aber nicht auf Nakanoshima.

Mal sehen was uns der nächste Tag gebracht hat. Das erfahrt ihr dann beim nächsten Mal. Seit gespannt. Vielleicht waren es Fische 😉

 

Geht ihr gerne in Museen? Seit ihr schon mal eine 2,8 km lange komplett überdachte Einkaufsstraße langgegangen?

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4 Gedanken zu “#28 Tag 6 Wissenschaftsmuseum und Museum des Wohnens und Lebens

  1. wordBUZZz schreibt:

    Schnitzel zum Frühstück? Oah du hast aber einen Magen…. Gut, englisches Frühstück geht bei mir auch immer nur ohne Fleisch.

    Mein Kindheitstrauma magische Würfel…

    Und zum Thema Museum: Ich bin eine bekennende Museumsgängerin. Wenn ich im Urlaub bin quasi nur in Museen vor allem für die zeitgenössische Kunst…. oder eben in wissenschaftlichen/ technischen Museen. Sehr praktisch bei Klassenfahrten, hat man mal ein paar private Stunden für sich allein. 😉

    Ich denke Asiaten sind in dem Umgang Alt/ Neu sehr flexibel…

    Übrigens das Nakanoshima Sandwisch hat noch die Beiladen namens Dojima-gawa Fluss and Tosabori-gawa…

    Gefällt 1 Person

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